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Reetdachhaus Sylt: VON POLL IMMOBILIEN – der Podcast

04/08/2022 · Autor: VON POLL IMMOBILIEN


In der Besichtigungs-Episode 3 des VON POLL IMMOBILIEN Podcasts führen Martin Weiß, Geschäftsstellenleiter bei VON POLL IMMOBILIEN Sylt, und Moderatorin Susanne Hauf ein spannendes Interview zum großen Themenbereich Reetdachhaus Sylt.

Wir nehmen Sie mit in eine exklusive, für die Region typische Reetdach-Immobilie, die wirklich keine Wünsche offen lässt. Sie können hier die Tour direkt anhören oder als Transkript durchlesen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!


 

Martin Weiß, VON POLL IMMOBILIEN SyltMartin Weiß, VON POLL IMMOBILIEN Sylt:

» Die Immobilie liegt direkt am Kampener Watt an der Nordsee mit zurückgezogener Zuwegung. Interessenten finden hier eine diskrete, aber hochwertige Lage. Und letztendlich ist es so, wir haben von diesen Häusern nur noch fünf weitere. Das heißt, wir haben eine ganz außergewöhnliche Lage, die letztendlich äußerst begehrt ist. «

Podcast-Episode 'Reetdachhaus Sylt' – komplettes Transkript

Moderatorin Susanne Hauf:

Wenn das Meeresrauschen und der Klang der Möwen Ihre erste Wahl ist. Wenn Sie die Aussicht aufs Meer zu schätzen wissen. Und wenn Sie einen ausgeprägten Sinn für Eleganz und Exklusivität haben. Dann wird Ihnen diese Reetdach-Villa aus dem VON POLL IMMOBILIEN Portfolio besonders gefallen. Herzlich willkommen in Kampen, dem Nordseebad auf Sylt.

VON POLL IMMOBILIEN – der Podcast. 
Klein, aber fein, exklusiv und weltoffen, elegant und dörflich. Kampen ist das Dorf der reizvollen Kontraste. Endlose Sandstrände und weite Heide, rotes Kliff und kantige Typen, fein prickelnder Champagner und schlagfertige Friesen. Mit dieser treffenden Beschreibung lädt Sie das Exposé zu einem ersten Eindruck ein – in eine Reetdach-Immobilie direkt am Kampener Watt. Mein Name ist Susanne Hauf. Herzlich willkommen im Podcast. 

Ja, ich musste mir jetzt die Haare erstmal aus dem Gesicht machen. Heute haben wir einen ganz schön starken Wind. Martin Weiß, Geschäftsstellenleiter von VON POLL IMMOBILIEN auf Sylt. Das ist nicht immer so hier, oder?

Martin Weiß, Geschäftsstellenleiter bei VON POLL IMMOBILIEN Sylt:

Nein, normalerweise haben wir ja Herbststürme. Jetzt haben wir einen starken Sturm im Sommer. Also wir sollten uns jetzt mal ganz schnell ins Haus begeben.

Susanne Hauf:

Das machen wir. 

Zehn Zimmer, 400 Quadratmeter Wohnfläche, eine beeindruckende Zufahrt zum Grundstück. Dazu eine Sauna, ein Schwimmbad, Wellnessbereich, Sonnenterrasse. Ich möchte jetzt nicht allzu viel vorwegnehmen, aber schon einmal verdeutlichen, welche besondere Art von Immobilie uns heute erwartet.

Herr Weiß, wie viele Jahre sind Sie schon im Immobiliengeschäft und wie oft dürfen Sie Ihren Kunden ein Objekt wie dieses anbieten?

Martin Weiß:

Ja, seit über 25 Jahren. Ich habe Bauingenieurwesen in Berlin studiert und lebe seit 2008 auf dieser wunderschönen Insel Sylt. Und unsere professionelle Rundumbetreuung und Verwaltung hochwertiger Immobilien führt uns halt immer wieder zu solchen besonderen Objekten.

Susanne Hauf:

Sehr schön. Was können Sie uns zur Geschichte dieses Anwesens sagen?

Martin Weiß:

Diese Immobilie wurde 2008 in Massivbauweise errichtet und hat die für Sylt so typischen Klinker alter Bauart und das besonders schöne große Reetdach.

Susanne Hauf:

Da kommen wir später noch genauer drauf. Da habe ich viele Fragen. Wie sind denn die genauen Daten dieses Objekts, also die Größe des Anwesens, die besonderen Merkmale, wie ist der Abstand zum Nachbargrundstück?

Martin Weiß:

Also wir sprechen hier über fast 3.000 Quadratmeter Grundstück am Kampener Watt, umgeben vom Weideland, das unter Naturschutz steht. Hier wohnt man zurückgezogen in einer Sackgasse. Keine direkten Nachbarn, die einen auf den Garten oder in den Garten schauen können. Eine Immobilie dieser Art gibt es hier in dieser Lage nur noch vielleicht fünf- bis sechsmal.

Susanne Hauf:

Und was gehört weiterhin zur Anlage und zum Grundstück?

Martin Weiß:

Also wir haben zwei Erdgaragen und ausreichend Platz auch für PKWs auf den Außenstellplätzen, eine gesonderte Vorfahrt, einen ganz tollen Blick und eine kleine Besonderheit, die wir uns nachher noch anschauen.

Susanne Hauf:

Ja, wir sind jetzt hier durch den schönen Eingangsbereich direkt auf die Terrasse gegangen, mit einem tollen Blick auf das Watt und stehen unter dem Reetdach. Und das Reetdach ist ja auch das, was diese Immobilie auszeichnet und für viele eines der typischen Merkmale für Häuser und Villen in der Küstenregion. In solchen Objekten steht das Reetdach auch für die Verbindung von Natürlichkeit, Tradition und Luxus.

Was ist denn das Besondere bei einem Reetdach?

Martin Weiß:

Reet ist ein historischer Baustoff, ein Naturbaustoff, der sich aufgrund seiner Eigenschaften als Wasserpflanze als robustes Material zum Bedecken erwiesen hat. Die ersten Reetdach-Häuser wurden im Siedlungsgebiet der Germanen zur Jungsteinzeit im heutigen Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark erbaut.

Susanne Hauf:

Und warum sind die Reetdächer gerade im Norden so stark vertreten?

Martin Weiß:

Ja, das ist auch historisch bedingt. Ursprung war die Ansiedlung der Menschen in der fruchtbaren Region zwischen Nord- und Ostsee und dem damaligen Vorhandensein von Reet als Naturwerkstoff vor Ort. Reet prägt in erster Linie die ländlichen Regionen hier vor Ort.

Susanne Hauf:

Gibt es da vielleicht auch irgendwelche lustigen Bezeichnungen?

Martin Weiß:

Ja, es gibt hier ein Projekt auf der Insel, wo man den liebevollen Begriff Reetdach-Mütze geprägt hat. Da ist das Dach sozusagen aber auch gleichzeitig Fassade geworden. Ein Reetdach ist eigentlich in seiner Konstruktion strikt und einfach. Wir haben keine Dachrinnen, wir haben keinen Geschnörkel. Letztendlich ist es einfach ein Naturwerkstoff, der auch regelmäßig gepflegt und gewartet werden muss.

Susanne Hauf:

Und einfach nur eine Mütze ohne Schnickschnack. Und wer deckt ein Reetdach?

Martin weiß:

Ja, hier vor Ort haben wir spezielle Firmen. Das sind eben Reetdachdecker. Das ist also sozusagen auch ein Teilbereich des Dachdeckerwesens. Natürlich hier oben sehr spezialisiert. Die Firmen gehen Hand in Hand in der Familie. Also das heißt, das sind alles auch sehr alte Unternehmen. Letztendlich ist aber die Anzahl der Reetdachdecker hier oben auch begrenzt. Und wer hier ein neues Reetdach decken möchte, muss Geduld haben.

Susanne Hauf:

Okay. Was muss denn bei der Pflege und Instandhaltung eines Reetdachs beachtet werden?

Martin Weiß:

Ja, Reet ist halt Natur. Und Natur interagiert natürlich auch mit der Witterung, mit der Sonne, mit dem Regen, mit dem schönen Wind, den wir hier so wahrnehmen. Und je nach Himmelsrichtung gibt es spezielle Anforderungen. Auf der Nordseite, wo auch im Winter wenig Sonnenlicht hinkommt, da bilden sich Moose, Algen auf dem Reet. Auf der Südseite, die vielleicht eher trocknet, wird das Reet schneller spröde. Das heißt, jede Himmelsrichtung muss für sich einzeln vom Profi betrachtet werden.

Susanne Hauf:

Das heißt, man muss auch ganz unterschiedlich pflegen, vielleicht die eine Seite mal anders als die andere.

Martin Weiß:

Tatsächlich muss man auch harken, so wie man das Haar pflegen muss mit einem Kamm, muss man auch das Reet sozusagen harken. Das heißt, die Moose müssen runtergeharkt werden, damit letztendlich das Reet darunter auch wieder ordentlich atmen kann.

Susanne Hauf:

Ist das denn öfter nötig oder reicht das einmal im Jahr? Oder wie habe ich mir das vorzustellen?

Martin Weiß:

Also üblicherweise reicht das tatsächlich alle fünf Jahre. Ja, also ein Reetdach ist zwar etwas empfindlicher, aber die Zeiten, wie lange ein Dach hält, gehen schon auch in die Bereiche zwischen 30 und 50 Jahren.

Susanne Hauf:

Und wie viele Reetdach-Häuser gibt es auf Sylt?

Martin Weiß:

Ja, für die Interessenten natürlich immer zu wenig. Aber ich würde sagen, also wir sind da schon bei 40 bis 50 Prozent. Es hat auch immer etwas mit der Grundstücksgröße zu tun, denn Reetdächer brauchen einfach mehr Platz.

Woran liegt das? Das liegt einfach daran, dass ein Reetdach natürlich viel leichter brennt als ein Hartdach. Und deshalb müssen wir aus brandschutztechnischen Gründen Abstände einhalten.

Susanne Hauf:

Ja, dann haben wir jetzt alles draußen unter dem Reetdach über das Reetdach gesprochen. Jetzt sind wir wieder hier drin, in der schönen Eingangshalle. Zur Lage und zum Immobilienmarkt Sylt – eine Villa auf Sylt ist zweifelsfrei ein Statement. Die Nachfrage ist ungebrochen groß. Wenig überraschend ist es in diesem Zusammenhang, dass die Inseln der Nordseeküste das Ranking der teuersten Immobilienpreise anführen.

Was macht die Lage einer Immobilie in Kampen für Kaufinteressenten so begehrenswert?

Martin Weiß:

Ja, wenn wir uns jetzt mal als Beispiel diese Immobilie hier anschauen. Sie liegt direkt am Kampener Watt an der Nordsee mit zurückgezogener Zuwegung. Interessenten finden hier eine diskrete, aber hochwertige Lage. Und letztendlich ist es so, wir haben von diesen Häusern nur noch fünf weitere. Das heißt, wir haben eine ganz außergewöhnliche Lage, die letztendlich äußerst begehrt ist. Ja, mit Kampen haben wir eben einen Ort im Premiumsegment, der viele, viele Besonderheiten vereint, wo sich Deutschlands Prominenz trifft, wo letztendlich jeder auf der Suche nach der perfekten Immobilie ist.

Susanne Hauf:

Also das heißt, die hohe Nachfrage nach Wohneigentum spiegelt sich in den steigenden Immobilienpreisen wieder. Wie haben sich denn die Preise auf dem Sylter Immobilienmarkt entwickelt?

Martin Weiß:

Ja, wir sprechen jetzt über die Post-Corona-Zeit. Sylt ist begehrt wie eh und je. Das Angebot hat sich allerdings eben durch diesen Hype, den wir nach Corona hatten, auf circa ein Drittel reduziert. Und dadurch bedingt es natürlich eine Preisspirale nach oben. Jetzt muss man allerdings auf der anderen Seite auch sagen, dass nicht mehr jeder Interessent oder jeder Kaufinteressent bereit ist, eben jeden Preis für eine schöne Immobilie zu bezahlen. Denn letztendlich muss für ihn das passen, was wichtig ist. Und das ist hier immer wieder auch die Lage, die sich der Interessent auch wünscht und vorstellt.

Susanne Hauf:

Ja, dann würde ich sagen, dann gucken wir uns das Premiumsegment doch mal genauer an. Wir haben die große Freude, hier im Rahmen unseres Podcasts diese sehr exklusive, seltene, sehr anspruchsvolle und vor allem begehrte Immobilie zu besichtigen. In Frankfurt war es ein Premiumapartment im aktuell höchsten Wohnhochhaus Deutschlands, dem Grand Tower. In Berlin eine charmante Premiumaltbauwohnung in allerbester Lage und hier auf Sylt ein begehrtes Reetdachhaus in Kampen.

Wie oft kommen denn Objekte wie diese auf den Markt?

Martin Weiß:

Ja, das kann man nicht so wirklich vorhersagen. Also es gibt eben Objekte, die wurden vor zehn Jahren verkauft und werden wohl in den nächsten 50 Jahren nicht mehr an den Markt kommen.

Letztendlich hat das immer was damit zu tun, wie sind die familiären Verhältnisse? Ist es eine Familie ohne oder mit Kindern? Üblicherweise kaufen heute schon Eltern für ihre Kinder, das heißt, die Verfügbarkeit wird in Zukunft immer weiter eingeschränkt sein.

Susanne Hauf:

Dann würde ich sagen, wir schauen uns das hier alles mal genauer an – ich bin schon sehr neugierig. Kommen wir hier in den ersten schönen großen Raum. Der hat auch so eine Rundung, das ist sehr schön.

Ist das jetzt hier das Wohnzimmer oder was ist das?

Martin Weiß:

Ja, also nennen wir es mal den großen Aufenthaltsraum mit tollem Wattblick. Und wenn Sie genau hinschauen auch Dünenblick. Also hier haben wir die Natur sozusagen direkt vor dem Fenster. Das Ganze ergänzt durch einen tollen, offenen Kamin mit echtem Holz, kein Gas. 

Susanne Hauf:

Und wie viel Quadratmeter Wohnraum stehen so insgesamt zur Verfügung?

Martin Weiß:

Also wir kommen hier in diesem Haus auf ein Stück über 400 Quadratmeter mit zehn Zimmern und mit drei Schlafzimmern.

Susanne Hauf:

Das Haus wurde ja saniert. Wann und wie aufwendig wurde das gemacht?

Martin Weiß:

Das wurde 2010 neu erbaut.

Susanne Hauf:

Ach, das ist ganz neu erbaut. Also jetzt bin ich erstaunt, weil als ich davorstand, das wirkte alles so, schon so, wie es immer war.

Martin Weiß:

Das liegt daran, dass bei den Neubauten auf Sylt immer wieder auch gerne historische Baustoffe verwendet werden. Gerade im Bereich der Klinker und natürlich auch im Bereich des Reetdaches hat man am Ende das Gefühl, dass das Ganze schon etwas länger dasteht, als es das dann tut.

Susanne Hauf:

Ja, hat funktioniert. Also ich finde es sehr authentisch. Ja, dann würde ich gerne mal nach oben gehen. Da kommen wir jetzt hier wieder durch diese schöne Halle und gehen mal die Treppe rauf.

Ach, das sehe ich ja jetzt. Hier gibt es auch einen Fahrstuhl.

Martin Weiß:

Ja, man kann hier tatsächlich vom Schlafzimmer bis nach unten in den Keller fahren. Und dort kriegen wir gleich noch eine kleine Überraschung zu sehen. 

Susanne Hauf:

Oh, da sind wir gespannt. Gehen wir weiter. Sehr schön, auch wieder mit Blick aufs Watt und die Dünen.

Martin Weiß:

Ja, das ist hier das Haupt- oder der Masterbedroom, wie wir so schön zu sagen pflegen. Von hier aus haben sie tatsächlich einen Blick bis zur dänischen Grenze.

Susanne Hauf:

Und da gibt es, das ist natürlich immer sehr interessant für uns Frauen – obwohl für Männer auch – einen wunderbaren, begehbaren Schrank, riesengroß.

Martin Weiß

Da kriegt man was unter. Wir haben sogar noch Einbauschränke drumherum und natürlich das besondere Bad, in das wir uns jetzt hineinbegeben. 

Mit einer tollen, freistehende Badewanne.

Susanne Hauf:

Das ist auch so ein bisschen auf alt gemacht.

Martin Weiß:

Ja, schön.

Und dann haben wir noch eine kleine Besonderheit. Das ist der Wäscheabwurf. Das heißt, die gebrauchten Handtücher können Sie hier direkt entsorgen. Die landen unten dann direkt in der Wäscherei.

Susanne Hauf:

Das ist wunderbar. Dann liegt hier nichts rum. Man braucht sich nicht ärgern.

Martin Weiß:

Wobei das nicht die Überraschung für das Kellergeschoss ist.

Susanne Hauf:

Ah, okay. Da bleiben wir gespannt.

Ja, es ist wirklich ein wunderschönes Bad.

Jetzt sind wir genau auf der anderen Seite vom Haus. Das ist auch wieder so ein schöner, abgerundeter Raum mit ganz schön Schrägen, ganz gemütlich. Und jetzt sehe ich, was ist das denn da unten, das Kästchen? Was ist das?

Martin Weiß:

Ja, das ist auch eine kleine Besonderheit vom Haus. Sie haben hier eine Staubsaugeranlage. Das heißt, Sie nehmen den Staubsaugerschlauch, schließen ihn dort an und können dann sozusagen in jedem Zimmer direkt saugen.

Susanne Hauf:

Das ist ja wunderbar. Das heißt, ich muss nie den schweren Staubsauger durch die Gegend schleppen, sondern ich habe nur meinen Schlauch, mache den in jedem Zimmer dran. Das ist ja toll.

Und was sind das hier für Knöpfe?

Martin Weiß:

Das sind die Lichtschalter. Ja, die stehen im Zusammenhang mit einem Beleuchtungssystem, das hier eingebaut wurde. Das heißt eine programmierbare Beleuchtung. Wenn wir uns jetzt gleich in Richtung Keller begeben, gibt es dort sozusagen den Zentralschalter und Sie können dort sozusagen verschiedene Lichtszenerien programmieren.

Susanne Hauf:

Fahren wir ins Untergeschoss. Wir waren jetzt im ersten Stock, jetzt fahren wir ins Untergeschoss. Es ist ja schon wirklich besonders, in so einem Haus einen Aufzug zu haben.

Martin Weiß

Ja, und vor allen Dingen aus dem Schlafzimmer direkt ins Kellergeschoss.

Susanne Hauf:

Ja, da haben Sie ja schon die Spannung erhöht, was da jetzt kommt. Ein Schwimmbad, großartig. 

Martin Weiß:

Ja, wir haben hier also einen eigenen Pool mit Gegenstromanlage. Daneben befindet sich noch ein Whirlpool. Das Ganze ist hier mediterran gestaltet mit einem Schiffsboden. Dann haben sie noch eine riesengroße Sauna auf der rechten Seite und die verschiedensten Duschen.

Susanne Hauf:

Da können aber schon einige Leute Platz nehmen in der Sauna. Schon schön groß. Hier könnte man jetzt mal den Tag verbringen, heute an diesem windigen Tag.

Martin Weiß:

Ja, wir haben ja auf Sylt leider nicht immer nur schönes Wetter. Und gerade in der dunklen Winterzeit sind Saunen natürlich hier ein sehr begehrtes Gut.

Susanne Hauf:

Ja, und dann kann man auch direkt rausgehen.

Martin Weiß:

Das kann man auch. Es ist also alles vorhanden, was das Saunaherz begehrt.

Susanne Hauf:

Also es ist ein richtiger Wellnessbereich hier.

Martin Weiß:

Ja und auch größer als der Bereich oben. Kampener Immobilien haben oft große Wellnessbereiche im Keller, weil man letztendlich eben den Kellerbereich größer ausbauen darf als das EG. Und so nutzt man natürlich auch Kellerflächen maximal aus.

Susanne Hauf:

Also was mich sehr fasziniert ist, dass das Haus ja so ursprünglich wirkt und ist durch das Reetdach und so weiter und trotzdem so eine wahnsinnig komplexe Technik hier vorzufinden ist.

Martin Weiß:

Ja, das bedeutet natürlich auch, dass wir hier vor Ort immer fachlich versiert sein müssen, um mit dieser Technik umgehen zu können. Und falls es Sie interessiert, zeige ich Ihnen jetzt mal die technische Schaltzentrale.

Susanne Hauf:

Sehr gerne. Das hat ja schon was von einem Schiff.

Martin Weiß:

Ja, das ist der Bereich unter dem Pool. Dort unten befindet sich die Schwimmbadtechnik. Dort befindet sich die Lüftungsanlage. Wir müssen ja ein Schwimmbad auch entfeuchten, damit die Luftfeuchtigkeit nicht die Bausubstanz kaputt macht.

Also wie Sie sehen, befindet sich hier unten noch mal sehr viel weiterführende Technik, um die sich der Eigentümer selbst natürlich nicht kümmern möchte.

Susanne Hauf:

Und wer kümmert sich darum?

Martin Weiß:

Ja, meist wir. Das heißt, wir verwalten und betreuen solche Häuser natürlich auch in einer entsprechenden Qualität und haben auch Mitarbeiter, die sich mit solchen Anlagen auskennen.

Susanne Hauf:

Das ist natürlich ein toller Service.

Martin Weiß:

Ja und sicherlich auch ein Alleinstellungsmerkmal auf der Insel.

Susanne Hauf:

Jetzt fällt mir auf, die Küche haben wir uns noch gar nicht angeguckt.

Martin Weiß:

Ja, dann gehen wir doch noch mal nach oben.

Susanne Hauf:

Sehr gerne.

Das ist hier so weitläufig, dass mir das gar nicht aufgefallen ist und dass ich jetzt ehrlich gesagt auch gar nicht weiß, wo die ist.

Martin Weiß:

Ja, das ist hier das Haupt- oder der Masterbedroom, wie wir so schön zu sagen pflegen. Von hier aus haben sie tatsächlich einen Blick bis zur dänischen Grenze.

Susanne Hauf:

Und da gibt es, das ist natürlich immer sehr interessant für uns Frauen – obwohl für Männer auch – einen wunderbaren, begehbaren Schrank, riesengroß.

Martin Weiß

Ja, die befindet sich hinter dem Wohnzimmer. Und es ist ja so in Kampen, die Küche ist ein individuelles Thema. Es gibt Eigentümer, die möchten ihre Zeit auf Sylt natürlich am liebsten in der Küche verbringen. Und es gibt Eigentümer, die verbringen die Zeit nicht in der Küche, sondern gerne im Restaurant.

Susanne Hauf:

Ja, jetzt finde ich, die ist aber doch eigentlich ein wunderbarer Kompromiss. Winzig ist sie ja nun nicht.

Martin Weiß:

Nein. Und sie hat einen schönen Blick nach draußen auf die Terrasse. Man kann die Fenster öffnen, man kann die Getränke raus reichen. Letztendlich ist es so, sie haben eine eigene, tolle automatische Kaffeemaschine.

Susanne Hauf:

Also da weiß ich jetzt nicht, was hier mir noch fehlen würde.

Jetzt haben wir ja wirklich eine schöne Besichtigung gehabt. Ich bin beeindruckt, wie weitläufig und wie geschickt das hier alles aufgebaut ist.

Herr Weiß, was empfehlen Sie denn potenziellen Käufern, die sich heute für ein Objekt wie dieses interessieren? Und wie hoch stehen die Chancen, an diese oder eine vergleichbare Immobilie ranzukommen?

Martin Weiß:

Ja, eine Immobilie wie diese ist in erster Linie eine Zweit- oder eine Drittimmobilie. Man verbringt hier nur einen Teil seiner Zeit des Jahres, meist im Sommer oder bewusst in der ruhigen Jahreszeit, im Herbst oder im Frühjahr. Wenn man kommt, sollte halt alles vorbereitet sein. Daher steht natürlich im absoluten Fokus eine gute Betreuung und eine gute Verwaltung.

Aktuell gibt es nicht viel Angebot, aber trotzdem natürlich immer wieder die Bereitschaft, über einen Verkauf nachzudenken. Und deshalb sollte man sich doch am besten einmal mit uns unterhalten. Also wir sitzen im Herzen von Westerland in der Bismarckstraße und stehen natürlich immer gern für ein Gespräch bereit.

Susanne Hauf:

Vielen Dank, Herr Weiß für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben und die spannenden Einblicke sowohl in die Immobilie als auch in den Immobilienmarkt auf dieser traumhaft schönen Insel Sylt.

Martin Weiß:

Ja, vielen Dank.

Susanne Hauf:

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