Kleine Flächen, hohe Miete pro Quadratmeter, nahezu null Leerstand – Mikro-Apartments zählen in Kiel zu den renditestärksten Immobilienklassen.
Die Mathematik des Microlivings: Ein 80 m² großes Apartment kostet in Kiel-Universitätsnähe ca. 10,80 €/m² nettokalt, also 864 € pro Monat. Ein 30 m² großes Mikro-Apartment erzielt hingegen 13,50 €/m² = 405 €/Monat.
Pro Quadratmeter erzielt das Mikro-Apartment 25 % mehr Mieteinnahmen – bei gleichzeitig niedrigerem Kaufpreis pro Einheit und einer breiteren Zielgruppe.
Ein Mehrfamilienhaus mit sechs großen Wohnungen lässt sich in zwölf Mikro-Einheiten unterteilen – bei gleicher Gesamtfläche steigen die Mieteinnahmen um 40 bis 60 Prozent. Die Herausforderungen sind die Baugenehmigung für die Nutzungsänderung, der Schallschutz und die WC-Infrastruktur pro Einheit.
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Kaufpreise und Mieten pro Quadratmeter sowie die Rendite für verschiedene Wohnungsgrößen:

Faktencheck:
- Nähe zur Universität ist entscheidend. Objekte im Radius von 1,5 km zur CAU oder FH werden 3-mal schneller vermietet als entferntere Lagen.
- Die Möblierung wirkt sich renditeerhöhend aus: Vollmöblierte Mikro-Apartments erzielen einen Mietaufschlag von 15–20 %, die Möblierungskosten amortisieren sich in 18–24 Monaten.
- Kurzzeitmiete als Option: Plattformen wie Wunderflats oder HousingAnywhere ermöglichen flexible Mieten von bis zu 2 € pro m² und Tag.
WG-Vermietung professionell: Warum Mehrparteien-ETW für Studierende die unterschätzte Strategie ist
In Kiel erzielen WG-geeignete Wohnungen mit 4–6 Zimmern höhere Gesamtmieten als gleichflächige Familienwohnungen.
Eine 120 m² große Familienwohnung erzielt ca. 1.200 € Nettokaltmiete pro Monat (10 € pro m²). Dieselbe Fläche als 5-Zimmer-WG bringt hingegen 1.900 €/Monat ein. Die Mehreinnahmen betragen +58 % bei gleicher Fläche und gleichem Gebäude. Voraussetzung sind separate Zimmergrößen von je 18–25 m², eine gute Küchen- und Badausstattung sowie stabiles Internet (Pflichtanforderung für Studierende).
Der Verwaltungsaufwand ist zwar höher als bei Single-Mietern, doch professionelle Hausverwaltungen mit Erfahrung im Studierendenbereich in Kiel übernehmen das WG-Management für 8–12 % der Monatsmiete.
Faktencheck:
- Ein Internetzugang mit Glasfaser oder mindestens 250 Mbit/s ist Grundvoraussetzung, denn ohne schnelles Internet gibt es keine Studenten-WG.
- Einzelmietverträge: Jeder Bewohner ist separat als Mieter eingetragen, was bei Auszug einzelner Mitglieder vor Mietausfall schützt.
EXPERTEN-TIP:
Studentenvermietung: Die 6 wichtigsten Unterschiede zur normalen Wohnungsvermietung
Wer an Studierende vermietet, muss einige Besonderheiten kennen.
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Kürzere Vertragslaufzeiten: Studierende ziehen häufiger um. Befristete Mietverträge auf ein bis zwei Jahre sind möglich – aber nur mit triftigem sachlichem Grund (zum Beispiel ein Studium in der Stadt). Sorgfältig formulieren.
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Bürgschaft der Eltern: Bei minderjährigen Studierenden oder fehlenden Einkommensnachweisen: Elternbürgschaft verlangen. Schützt gegen Mietausfall.
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Kaution und Renovierungspflichten: Klare schriftliche Übergabeprotokolle mit Fotos sind bei Studierenden besonders wichtig, da die Fluktuation häufige Übergaben bedeutet.
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Möblierung rechtlich korrekt: Die Möblierungsmiete muss als solche ausgewiesen sein. Das Mobiliar unterliegt nicht der Mietspiegelbindung und eröffnet somit einen legalen Spielraum für eine höhere Gesamtmiete.
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Wohngemeinschaft korrekt aufsetzen: Entweder alle WG-Mitglieder als Gesamtschuldner in einen Mietvertrag oder separate Einzelverträge. Untermiete ohne Erlaubnis ist problematisch.
- Semesterrhythmus nutzen: Neuvertragsabschlüsse zu Semesterbeginn (Oktober/April) erzielen höhere Preise und eine schnellere Belegung als Abschlüsse mitten im Semester.
| Adresse |
Johannisstraße 1a
24306
Plön
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| Tel. | +49 4522 - 76 56 97 0 |
| [email protected] |
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