Viele Eigentümer sind unsicher: Was ändert sich beim Heizen ab 2026 wirklich und was bedeutet das für Kosten und Immobilienwert? Wir fassen die aktuelle Lage verständlich zusammen und zeigen, welche Schritte jetzt sinnvoll sind.
Was sich ab 2026 ändern soll
Aktuell ist geplant, dass die neuen Regelungen vor dem 1. Juli 2026 in Kraft treten.
Die wichtigste Änderung:
- Die bisherige Vorgabe, dass neue Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, soll wegfallen.
Das bedeutet:
- Mehr Flexibilität bei der Wahl der Heiztechnik
- Gas- und Ölheizungen sollen weiterhin möglich sein
- Wärmepumpen und andere klimafreundliche Systeme bleiben eine Alternative
Bestehende Heizungen: Müssen Eigentümer handeln?
Viele Eigentümer fragen sich, ob sie ihre aktuelle Heizung austauschen müssen.
Die geplante Antwort lautet:
- Bestehende Heizungen dürfen weiter genutzt werden
- Kein sofortiger Austausch erforderlich
Damit entsteht insbesondere für Bestandsimmobilien mehr Planungssicherheit.
Grüngas-Quote ab 2029
Auch wenn fossile Heizungen grundsätzlich möglich bleiben, soll schrittweise ein Anteil erneuerbarer Gase eingeführt werden.
Geplant ist:
- Start mit mindestens 10 % Anteil ab 2029
- Schrittweise Anhebung bis 2040
Das zeigt: Die langfristige Entwicklung geht weiterhin in Richtung klimafreundlicher Lösungen.
Wasserstoff & Biomethan – was bedeutet das?
Neue Gasheizungen könnten künftig teilweise mit alternativen Energieträgern betrieben werden.
Relevant ist dabei:
- Biomethan ist meist direkt nutzbar
- Bei Wasserstoff kommt es auf die Heizungsanlage an (H2-ready)
Eigentümer sollten hier frühzeitig prüfen, welche Systeme zukunftssicher sind.
Förderungen bleiben bestehen
Für moderne, klimafreundliche Heizungen sind weiterhin staatliche Förderungen vorgesehen.
Das kann bedeuten:
- Finanzielle Unterstützung beim Umstieg
- Langfristig bessere Planbarkeit bei Investitionen

Kosten und Folgen für Verbraucher
Weil grüne Brennstoffe teurer sind, können Eigentümer höhere Betriebskosten haben – z. B. Mehrkosten von bis zu rund 16–23 € pro Monat bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 10 % Biogas- bzw. Grünöl-Anteil.
Was bedeutet das für Immobilienbesitzer?
Aus Sicht von Eigentümern und Käufern sehen wir drei klare Entwicklungen:
- Energieeffizienz wird immer wichtiger
- Laufende Energiekosten beeinflussen Kaufentscheidungen stärker
- Zukunftssichere Technik kann den Immobilienwert positiv beeinflussen
Unser Fazit für Sie
2026 ist kein Grund zur Panik, aber ein idealer Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme.
Unser Tipp: Lassen Sie den energetischen Stand Ihrer Immobilie prüfen. Gerne vermitteln wir Sie an erfahrene Energieberater aus unserem Netzwerk, die mit uns zusammenarbeiten, um den Wert Ihres Hauses langfristig zu sichern.
Quelle
Dieser Beitrag basiert auf Informationen aus folgendem Artikel:
t-online.de – „Heizungsgesetz: Neue Regeln ab 2026 – das ändert sich für Eigentümer“ (25.02.2026)
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