Richtig Heizen in der Wintersaison: Vor- und Nachteile einer Fußbodenheizung

01. DEZEMBER 2021


von Poll Immobilien GmbH

Franka Schulz

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  • Da Fußbodenheizungen als modern und äußert beliebt bei Immobilienkäufern gelten, steigern sie den Verkaufspreis einer Immobilie
  • Die Verwendung einer Fußbodenheizung spart Energie und monatliche Heizkosten
  • Im Vergleich zu anderen Heizsystemen können die Anschaffungskosten bei einer Fußbodenheizung deutlich höher ausfallen
     

Frankfurt am Main, 1. DEZEMBER 2021 – Sobald die Temperaturen draußen sinken, wird drinnen wieder die Heizung aufgedreht. Dabei ist die Fußbodenheizung eine immer beliebter werdende Alternative zum klassischen Heizkörper. Gleichmäßig verteilte Wärme oder mehr Platz an den Wänden sind nur einige der Vorteile, die eine Fußbodenheizung bietet. Immobilieneigentümer sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass die Installation des Fußbodenheizsystems je nach Gebäudetyp auch sehr kostspielig und aufwendig sein kann. Daher ist es umso wichtiger, die Vor- und Nachteile einer Fußbodenheizung vor der Installation abzuwägen. Die VON POLL IMMOBILIEN Experten geben hierzu hilfreiche Tipps für Eigentümer.

„Fußbodenheizungen sind bei Neubauten längst keine Seltenheit mehr. Aber auch immer mehr alte Gebäude werden nachträglich auf die Heizkörper-Alternative umgerüstet“, sagt Beata von Poll, Mitglied der Geschäftsleitung bei VON POLL IMMOBILIEN. Und führt weiter aus: „Fußbodenheizungen werden immer beliebter bei Immobilienkäufern und steigern zusätzlich den Wert einer Immobilie.“

Was spricht für eine Fußbodenheizung?

In der kalten Jahreszeit wird es in vielen Wohnungen und Häusern schnell fußkalt. Die Wärme eines regulären Heizkörpers verteilt sich zwar im Raum, jedoch bleibt der Fußboden meist vergleichsweise kalt. Der Vorteil der Fußbodenheizung liegt hier klar auf der Hand: Die Wärme steigt von unten auf und verteilt sich gleichmäßig im gesamten Raum. Auch wenn die Fenster geöffnet sind, bleibt der Boden schön warm.

Da die Wärme von den Wänden und Decken abstrahlt, hält sich die Raumtemperatur generell niedriger. Die Fußbodenheizung arbeitet zwar langsamer als ein herkömmlicher Heizkörper, durch die gleichmäßige Wärmezufuhr kann allerdings mit geringerer Energie gearbeitet werden. Das spart nicht nur Energie, sondern verringert auch die Heizkosten. Neben dem finanziellen Vorteil bietet die Fußbodenheizung aber auch optische Vorteile. Eigentümer haben bei der Raumgestaltung und Einrichtung freie Hand: Es stören keine sperrigen, meist unschönen Heizkörper. Entgegen allgemeiner Annahmen, kann eine Fußbodenheizung zudem unter fast jedem Bodenbelag eingesetzt werden – egal, ob Holz-, Stein-, Fliesen- oder Teppichboden. Dabei muss nur bedacht werden, dass Natursteine, Keramikfliesen oder bestimmte Holzböden die Wärme besser leiten und speichern als beispielsweise Teppichböden.

Für Asthmatiker und Stauballergiker bietet eine Fußbodenheizung noch einen entscheidenden Vorteil: Ohne das Herausströmen von warmer Luft aus dem Heizkörper wird weniger Staub im Raum aufgewirbelt. Ganz nebenbei entfällt auch die Wartung der Rohre oder das Entlüften von klassischen Heizkörpern.

Was spricht gegen eine Fußbodenheizung?

Den vielen Vorteilen einer Fußbodenheizung stehen auch ein paar Nachteile gegenüber, die Eigentümer vor der Installation abwägen sollten. Wer seinen Raum kurzfristig oder schnell aufheizen möchte, der sollte besser auf eine Fußbodenheizung verzichten. Da diese nur mit einer niedrigeren Energiezufuhr arbeitet, kann das Aufwärmen eines kompletten Zimmers oft lange dauern. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine Zeitschaltuhr zu verwenden. So kann garantiert werden, dass der Raum warm genug ist, wenn er gebraucht wird.

Kosten im Blick behalten: Zwar fallen die monatlichen Heizkosten bei einer Fußbodenheizung niedriger aus, dennoch müssen Eigentümer die Kosten bei der Anschaffung sowie den Installationsaufwand einkalkulieren. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen können die Anschaffungskosten hierbei deutlich höher ausfallen. Bei älteren Gebäuden oder Umbauten muss meist der Boden entfernt werden, was zu zusätzlichen Reparaturkosten führt. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei nach der Art des Heizsystems – elektrische oder wasserbetriebene Fußbodenheizung – sowie der Gebäudeart und dem benötigten Arbeitsaufwand.

Fazit

„Vor der Installation einer Fußbodenheizung sollte in jedem Fall ein Fachmann konsultiert werden, der Eigentümer bei der Wahl des richtigen Systems unterstützen kann“, rät Immobilienexpertin Beata von Poll. Und weiter: „Außerdem sollten Interessenten mehrere Angebote einholen, um so Preise vergleichen zu können. Zwar sind Fußbodenheizungen in der Anschaffung meist teurer als andere Heizsysteme – mittlerweile ist der Unterschied jedoch nicht mehr so signifikant wie noch vor einigen Jahren.“ Ob eine Fußbodenheizung nun besser als ein herkömmlicher Heizkörper ist, hängt grundsätzlich vom Gebäudetyp und dem persönlichen Geschmack der Eigentümer ab. Generell hat sich die Fußbodenheizung jedoch zu einer immer beliebter werdenden Heizkörper-Alternative entwickelt.

 

Über von Poll Immobilien GmbH

Die von Poll Immobilien GmbH hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Vermittlung von wertbeständigen Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen. Die Geschäftsleitung des Unternehmens bilden Beata von Poll, Daniel Ritter, Sassan Hilgendorf und Dr. Jörg Hahn. Mit mehr als 350 Shops und über 1.500 Kollegen ist VON POLL IMMOBILIEN, wozu auch die Sparten VON POLL COMMERCIAL, VON POLL REAL ESTATE sowie VON POLL FINANCE gehören, in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Griechenland, Portugal, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg vertreten und damit eines der größten Maklerunternehmen Europas. Der Capital Makler-Kompass zeichnete VON POLL IMMOBILIEN im Oktoberheft 2020 erneut mit Bestnoten aus.