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Marktbericht 2020/2021
Wohnimmobilien in Frankfurt am Main

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Liebe Leserin, lieber Leser,

ich freue mich, Ihnen den aktuellen Marktbericht für Wohn- immobilien in Frankfurt am Main zu präsentieren. Die vorliegende Analyse unterstützt Sie dabei, Ihre aktuelle und zukünftige Situation auf dem Wohnimmobilienmarkt in Frankfurt am Main besser einzuschätzen. Wir möchten Ihnen Transparenz bieten und daher hat unsere Research-Abteilung hierzu sowohl interne als auch externe Daten ausgewertet, die zur realistischen Einschätzung des Marktes für Wohnimmobilien erforderlich sind.

Für Sie als unsere Kunden sind wir regionale Experten mit einem europaweiten Netzwerk an mehr als 350 Standorten. Durch unsere jahrzehntelange Expertise wissen wir, dass jedes Zuhause einzigartig ist. Gern unterstützen wir Sie daher beim Kauf oder Verkauf Ihrer Immobilie. Weitere Informationen und Immobilienangebote finden Sie auf www.von-poll.com oder schauen Sie in einem unserer Shops vorbei. Für Sie sind wir mit fünf Shops in Frankfurt und an mehr als über 32 Standorten im Rhein-Main-Gebiet vertreten.
Wir beraten Sie gern persönlich.

Die Stadt gehört zu den attraktivsten Wohn- und Arbeitsstandorten in Deutschland und ist daher eine der am schnellsten wachsenden Städte. Das dynamische Wachstum und die Internationalisierung sind in weiten Teilen der Stadt zu spüren. Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt prägen die Stadt und die Unternehmenskultur bei VON POLL IMMOBILIEN. Wir freuen uns daher umso mehr, dass wir Ihnen mit unserem Ursprung und Hauptsitz in Frankfurt, den aktuellen Marktbericht für diese Metropole am Main zur Verfügung stellen.

Beata von Poll Portrait

 

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Beata von Poll

Inhalt

Standortinformationen

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Frankfurt am Main ist mit über 760.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die größte Stadt Hessens und liegt im nationalen Ranking hinter Berlin, Hamburg, München und Köln auf Platz fünf. Dabei ist Frankfurt am Main die einzige Metropole in Deutschland, deren Stadtbild durch eine große Ansammlung innerstädtischer Hochhäuser geprägt ist. Die einzigartige Skyline ist das Wahrzeichen der Stadt, und besonders seit 2014 feierten viele neue Hochhäuser Richtfest. Zahlreiche Wohn- und Bürohochhausprojekte sind im Bau oder in Planung, wodurch sich das Stadtbild auch in den nächsten Jahren wandeln wird.

Internationalen Bekanntheitsgrad besitzt die Mainmetropole als einer der wichtigsten Finanzmarktplätze Europas, als Sitz der Börse und der Europäischen Zentralbank sowie von zahlreichen hier angesiedelten internationalen Kreditinstituten. Darüber hinaus ist die Handelsstadt Ausrichter großer Messen und Veranstaltungen. Zugleich verfügt Frankfurt am Main mit der Zeil über die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands.

Bei der Zahl der Beschäftigten, dem Pro-Kopf-Einkommen und der Arbeitsplatzdichte liegt Frankfurt am Main weit über dem Bundesdurchschnitt. Die internationale Ausrichtung, die zentrale Lage in Europa sowie die Nähe zum größten Flughafen Deutschlands sind vor allem für global agierende Unternehmen große Standortvorteile.

Mit über 80.000 Mitarbeitern ist der Flughafen größter Arbeitgeber der Stadt. Daneben sind vor allem Unternehmen aus den Bereichen Finanz-, Versicherungs- und Unternehmens­dienstleistungen sowie des Grundstücks- und Wohnungswesens Säulen des stabilen Arbeitsmarktes.

Die Goethe-Universität ist mit rund 48.000 Studierenden (Stand: Wintersemester 2018/2019) eine der größten Universitäten Deutschlands. Zahlreiche weitere Hochschulen befinden sich im Stadtgebiet. Die Verfügbarkeit von Fachkräften bestärkt die regionale wie überregionale Wirtschaft.

Nicht nur der solide Arbeitsmarkt kennzeichnet die Stadt, Frankfurt am Main steht auch für eine hohe Lebensqualität. Etwa die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus Frei- und Grünflächen. Kaum eine Metropole hierzulande bietet ihren Einwohnern eine derartige Vielfalt auf solch vergleichsweise kleinem Raum.

Auch die kulturelle Auswahl ist groß und reicht von der renommierten Museumslandschaft bis zur Jazzbühne. Das Museumsuferfest zählt mit jährlich rund zwei Millionen Besuchern zu den größten europäischen Stadtfesten. Das Mainufer ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt; hier joggt man nach der Arbeit und lässt bei einem Glas Apfelwein oder einem Cocktail den Tag ausklingen – die Skyline im Blick.

Ein eng getaktetes Bus-, U- und Straßenbahnnetz ermöglicht eine schnelle Fortbewegung. Zahlreiche S-Bahn-Verbindungen schließen zudem das Umland ideal an die Innenstadt an. Überregional bieten unter anderem die A 3, A 5 und A 66 schnelle Verbindungen in andere Großstädte der Region wie Wiesbaden, Mainz oder Darmstadt.

Der Taunus im Nordwesten, aber auch Rheingau, Odenwald , Rhön und Spessart sind schnell erreichbare Naherholungsgebiete. Von 2011 bis 2019 verzeichnete Frankfurt am Main steigende Touristenzahlen, 2019 waren es insgesamt 5,9 Millionen Gäste. Erstmals wurden in dem Jahr zudem 10 Millionen Übernachtungen registriert.

Sozioökonomische Entwicklung

Einwohner

Die Einwohnerzahl Frankfurts entwickelt sich seit der Jahrtausendwende mit kleineren Schwankungen insgesamt sehr positiv. Ein besonders starker Anstieg fand in den Jahren von 2010 bis 2016 statt, in denen die Bevölkerung um 11,2 Prozent, von 656.427 auf 729.624 Personen, wuchs. 2019 lag sie mit 761.561 Einwohnern um etwa 1,4 Prozent höher als 2018 und damit auf dem höchsten Stand im Betrachtungszeitraum seit 1970. Für das Jahr 2025 rechnet die Stadt mit rund 795.000 Bewohnern.

Entwicklung der Einwohner in Frankfurt 1970 bis 2018

Pendlersaldo

Frankfurt am Main zählt zu den Städten mit der höchsten Arbeitsplatzdichte in ganz Deutschland. Viele der Beschäftigten kommen täglich mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln aus den umliegenden Städten und Kreisen wie Offenbach oder dem Main-Taunus-Kreis. 2019 pendelten im Schnitt täglich 387.518 Arbeitnehmer in die Stadt ein, während 100.930 Einwohner auspendelten. Daraus folgt ein Saldo von + 286.588, wodurch Frankfurt am Main tagsüber unter der Woche zur Millionenstadt wird.

Entwicklung Pendlersaldo in Frankfurt 2000 bis 2018

Beschäftigte

Durch einen starken Personalabbau im Finanzsektor zu Beginn des Jahrtausends kam es zu einem erheblichen Rückgang der Beschäftigtenzahl. Seit 2011 entwickelt sich Zahl der Beschäftigten jedoch kontinuierlich positiv, im Zeitraum von 2011 bis 2016 wuchs sie sogar um knapp elf Prozent. In Summe mit der Zahl der Pendler ergab sich für 2019 eine Zahl der tagsüber unter der Woche in Frankfurt Beschäftigten von 611.470, was dem höchsten Wert im Betrachtungszeitraum seit 2000 entspricht.

Entwicklung Anzahl der Beschäftigten in Frankfurt 2000 bis 2018

Leerstandquote (Wohnungen)

Die Nachfrage nach Wohnraum in einer Stadt lässt sich gut an der Leerstandsquote ablesen. Nachdem diese in Frankfurt am Main in den Jahren von 2001 bis 2006 leicht gestiegen war, sinkt sie seit 2007 kontinuierlich. Im Jahr 2019 lag sie auf einem Rekordtief von 0,32 Prozent. Ähnlich niedrige Werte wiesen 2019 nur Hamburg (0,5 Prozent) und München (0,15 Prozent) auf. Diese Entwicklung veranschaulicht, dass die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot in Frankfurt am Main deutlich übersteigt.

Leerstandsquote von Wohnungen in Frankfurt 2000 bis 2018
Quellen: Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt, Empirica (2020)

Frankfurter Stadtteil-Rankings

Einwohnerzahl 2019 (Veränderung 2018 – 2019)

1 Bockenheim 41.904 + 4,8 %
2 Gallus/Europaviertel 41.851 + 7,0 %
3 Sachsenhausen-Nord 32.817 + 2,0 %
4 Nordend-West 30.987 + 2,0 %
5 Bornheim 30.917 + 1,7 %
6 Ostend 29.477 + 2,5 %
7 Sachsenhausen-Süd 29.151 + 3,8 %

Einwohner pro km² 2019

1 Nordend-Ost 15.034  
2 Bornheim 10.959  
3 Nordend-West 9.844  
4 Gallus 8.911  
5 Altstadt 8.201  
6 Dornbusch 7.790  
7 Sachsenhausen-Nord 7.671  

Einwohnerentwicklung 2012 bis 2019 (absolut)

1 Kalbach-Riedberg + 72,7 % + 7.869
2 Gallus/Europaviertel + 42,9 % + 12.085
3 Bornheim + 18,4 % + 4.812
4 Bockenheim + 17,1 % + 6.115
5 Unterliederbach + 16,5 % + 2.411
6 Gutleutviertel + 16,3 % + 972
7 Altstadt + 15,3 % + 550

Personen je Haushalt 2019 (Veränderung 2018 – 2019)

1 Kalbach-Riedberg 2,49 + 0,8 %
2 Berkersheim 2,36 + 1,3 %
3 Frankfurter Berg 2,30 ± 0,0 %
4 Harheim 2,23 + 0,9 %
5 Nieder-Erlenbach 2,15 ± 0,0 %
6 Zeilsheim 2,11 + 1,9 %
7 Schwanheim 2,09 + 0,5 %

Median Bruttoarbeitsentgelt (Veränderung 2018 – 2019)

1 Westend-Süd 6.166 € + 2,6 %
2 Westend-Nord 5.279 € + 4,7 %
3 Kalbach-Riedberg 5.209 € + 2,6 %
4 Nordend-West 5.067 € + 2,9 %
5 Sachsenhausen-Nord 4.956 € + 3,2 %
6 Nordend-Ost 4.734 € + 2,5 %
7 Sachsenhausen-Süd 4.579 € + 2,3 %
Quelle: Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt (2020)

Daten zu den Frankfurter Stadtteilen

Durchschnittlicher Kaufpreis (Neubauwohnungen)
pro Quadratmeter 2019

Der Quadratmeterpreis für Neubau­eigentums­wohnungen ist besonders in den zentrumsnahen Stadtteilen gestiegen. Den Spitzenwert verzeichnete mit durchschnittlich 11.504 Euro pro Quadratmeter und einer Steigerung um knapp zwölf Prozent gegenüber 2018 die Altstadt. Es folgten Westend-Nord (11.060 Euro pro Quadratmeter) und Westend-Süd (10.965 Euro pro Quadratmeter). Beide Stadtteile haben den Preis gegenüber 2018 um etwa zehn Prozent gesteigert. Außerhalb des Stadtzentrums verzeichnete der Stadtteil Höchst das größte Wachstum. Dort stieg der Durchschnitts­quadratmeterpreis für eine Neubau­eigentums­wohnung um knapp 12 Prozent auf 5.610 Euro. Die preiswertesten Neubauwohnungen fanden sich in Sindlingen (4.731 Euro pro Quadratmeter) und Zeilsheim (4.745 Euro pro Quadratmeter).

Info 2019

  • Höchster Durchschnittspreis: Westend-Süd (11.504 €/m²)
  • Geringster Durchschnittspreis: Sindlingen (4.731 €/m²)
  • Durchschnitt Frankfurt am Main: 6.768 €/m²
  • Höchste Zunahme (2018 auf 2019): Gallus/Europaviertel (+ 13,1 %)
Quelle: Gutachterausschuss Frankfurt (2020)
Karte Frankfurt Durchschnittlicher Kaufpreis pro Quadratmeter (Neubauwohnungen) 2019
Euro pro Quadratmeter
 
4.731 6.130 11.504

Durchschnittlicher Kaufpreis (Bestandswohnungen)
pro Quadratmeter 2019

Gegenüber 2018 verzeichneten die innenstadtnahen Stadtteile eine deutliche Steigerung um 20 Prozent. Westend-Nord führte die Liste an. 8.456 Euro pro Quadratmeter mussten Käufer einer Wohnung im Bestand hier im Durchschnitt aufrufen, in Westend-Süd waren es 8.016. Innenstadt (7.639), Altstadt (7.469) und Nordend (West: 7.226, Ost: 6.914) folgten. Selbst in den umliegenden Stadtteilen wie Unterliederbach (3.896 Euro pro Quadratmeter), Nied (3.682 Euro pro Quadratmeter) oder Sossenheim (3.755 Euro pro Quadratmeter) sind die Preise im Schnitt um 15 Prozent gestiegen. In Fechenheim war der Durchschnittspreis mit 3.638 Euro pro Quadratmeter am günstigsten und lag dennoch deutlich über dem Niveau von 2018.

Info 2019

  • Höchster Durchschnittspreis: Westend-Nord (8.456 €/m²)
  • Geringster Durchschnittspreis: Fechenheim (3.638 €/m²)
  • Durchschnitt Frankfurt am Main: 5.097 €/m²
  • Höchste Zunahme (2018 auf 2019): Gutleutviertel (+ 32,1 %)
Quelle: Gutachterausschuss Frankfurt (2020)
Karte Frankfurt Durchschnittlicher Kaufpreis Bestandswohnungen pro Quadratmeter 2019
Euro pro Quadratmeter
 
3.638 4.539 8.456

Durchschnittsmiete
pro Quadratmeter 2019

Die höchste Wohnungsmiete in Frankfurt am Main fand sich 2019, wie beim Kaufpreis für Eigentumswohnungen, in Zentrumsnähe. Dazu zählen etwa die Altstadt, die Innenstadt, das Bahnhofsviertel oder das West- und Nordend. Dort wurden kaum noch Wohnungen unter 20 Euro Miete pro Quadratmeter angeboten. Besonders Wohnungen unter 50 Quadratmetern Größe wiesen einen überdurchschnittlich hohen Quadratmeterpreis auf. Mit abnehmender Haushaltsgröße wachsen der Bedarf und damit die Preise für Single-Appartements. Preiswerter waren Wohnungen nach wie vor in den umliegenden Stadtteilen wie Rödelheim, Praunheim oder Griesheim. Die Preisspanne lag dort zwischen 12 und 14 Euro pro Quadratmeter. Doch auch hier sollte in Zukunft aufgrund der Nachfrage mit einem Preisanstieg gerechnet werden.

Info 2019

  • Höchste Durchschnittsmiete: Westend-Süd (22,8 €/m²)
  • Geringste Durchschnittsmiete: Harheim (10,9 €/m²)
  • Durchschnitt Frankfurt am Main: 15,4 €/m²
  • Höchste Zunahme (2018 auf 2019): Gallus/Europaviertel (+ 7,4 %)
Quelle: Amt für Wohnungswesen Frankfurt, Mietspiegel Stadt Frankfurt am Main (2020)
Karte Frankfurt Durchschnittsmiete 2019
Euro pro Quadratmeter
 
10,9 13,8 22,8

Durchschnittliche Wohnungsgröße
in Quadratmetern 2019

Die durchschnittliche Wohnfläche in Betrachtung aller Bestandswohnungen in Frankfurt am Main betrug 73 Quadratmeter, die Spanne bewegte sich zwischen 56,7 Quadratmetern im Riederwald und 98 Quadratmetern in Nieder-Erlenbach. Auffällig waren die im Mittel größeren Wohnungen in den Randlagen, in denen ausreichend Fläche zur Verfügung steht und die Preise vergleichsweise gering sind. Familien finden hier genug Wohnraum. Doch auch in den innenstadtnahen Premiumlagen wie im Westend waren die Wohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 81,9 Quadratmetern vergleichsweise groß, jedoch waren Miet- und Kaufpreise aufgrund der Innenstadtnähe hier zugleich deutlich höher. Kleinere, aber nicht unbedingt preisgünstigere Wohnungen fanden sich in den dicht besiedelten Stadtteilen am Rand der Innenstadt wie Bornheim (63,6 Quadratmeter) und Gallus (62,3 Quadratmeter).

Info 2019

  • Höchste Durchschnittsgröße: Nieder-Erlenbach (98,0 m²)
  • Geringste Durchschnittsgröße: Riederwald (56,7 m²)
  • Durchschnitt Frankfurt am Main: 73,4 m²
  • Höchste Zunahme (2018 auf 2019): Harheim (+ 50,9 %)
  • Höchste Abnahme (2018 auf 2019): Sindlingen (- 32,4 %)
Quelle: Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt (2020)
Karte Durchschnittliche Wohnungsgröße  in Quadratmetern 2019
Quadratmeter
 
56,7 72,5 98,0

Bautätigkeit

Eigentumswohnungen

Beim Blick auf die Entwicklung der Bautätigkeit im Segment der Eigentumswohnungen seit 1999 fällt ein deutlich positiver Trend auf: Sowohl die Zahl der Baugenehmigungen als auch der Baufertigstellungen ist seit dem Jahrtausendwechsel stetig gestiegen. Einem moderaten Anstieg in den 2000er- steht seit den 2010er-Jahren ein deutliches Wachstum gegenüber. Die Zahl der Baugenehmigungen erreichte im Jahr 2019 ihren Höchstwert von 6.349 im Betrachtungszeitraum, eine Erhöhung um 286 Prozent. Die Zahl der Baufertigstellungen von Eigentumswohnungen erreichte ihren Höhepunkt im Jahr 2018 mit 4.901. Im Vergleich der beiden Jahrzehnte lag die Zahl der Baugenehmigungen in den 2010er-Jahren im Durchschnitt bei 90 Prozent, die Zahl der Baufertigstellungen um etwa 50 Prozent über den 00er-Jahren. Die Zunahme des Bestandes an Eigentumswohnungen ist das Ergebnis eines zunehmenden allgemeinen Trends der Urbanisierung, der sich in großen städtebaulichen Projekten wie der Entstehung des Europaviertels äußert. Allein im Stadtteil Gallus sind seit 2010 über 7.000 Wohnungen neu entstanden.

Die meisten Eigentumswohnungen im Bestand gab es im Stadtteil Bockenheim mit 23.067 Objekten. Dahinter folgten das Gallus/Europaviertel mit 22.255 und Sachsenhausen-Nord mit 19.159 Bestandswohnungen. Bezüglich der Baugenehmigungen für Eigentumswohnungen lag der Stadtteil Gallus (700 Genehmigungen) nur knapp hinter Niederrad (858). In den zentrumsnahen Stadtteilen fehlt die Baufläche, um größere Neubauprojekte zu realisieren. Häufig können hier nur durch Abriss oder Umwandlung neue Wohnungen entstehen. Auch bei den Baufertigstellungen lagen Niederrad (726) und Gallus beziehungsweise Europaviertel (632) 2019 an der Spitze.

Baugenehmigungen und Baufertigstellungen von Eigentumswohnungen
Frankfurt am Main | 1999 – 2019
Graph Baugenehmigungen und Baufertigstellungen von Eigentumswohnungen Frankfurt am Main 1999 – 2019
Bestand
Eigentumswohnungen (2019)
1 Bockenheim 23.067
2 Gallus/Europaviertel 22.255
3 Sachsenhausen-Nord 19.159
4 Westend-Nord 18.705
5 Bornheim 18.052
6 Sachsenhausen-Süd 17.399
7 Ostend 17.195
8 Niederrad 15.477
9 Nordend-Ost 14.557
10 Westend-Süd 12.300
  Frankfurt (gesamt) 398.221
Baugenehmigungen
Eigentumswohnungen (2019)
1 Niederrad 1.709
2 Gallus/Europaviertel 733
3 Ostend 455
4 Niederursel 359
5 Bockenheim 352
6 Ginnheim 342
7 Sachsenhausen-Süd 292
8 Westend-Süd 240
9 Nied 203
10 Bahnhofsviertel 173
  Frankfurt (gesamt) 6.349
Baufertigstellungen
Eigentumswohnungen (2019)
1 Niederrad 726
2 Gallus/Europaviertel 632
3 Kalbach-Riedberg 416
4 Bockenheim 313
5 Westend-Nord 160
6 Rödelheim 147
7 Sachsenhausen-Nord 129
8 Oberrad 117
9 Westend-Süd 114
10 Bornheim 72
  Frankfurt (gesamt) 3.538
Quellen: Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt (2020)

Ein- und Zweifamilienhäuser

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser ist seit 1999 ein tendenziell rückläufiger Trend der Bautätigkeit abzulesen. Nach den sehr wechselhaften 00er-Jahren zeichnet sich seit 2007/2008 ein Rückgang der Baufertigstellungen und Baugenehmigungen ab. Der Höchstwert der Baugenehmigungen im Betrachtungszeitraum lag 2007 bei 710. Seitdem ist dieser Wert um 78 Prozent auf 153 im Jahr 2019 gesunken. Die Zahl der fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser hat sich von ihrem Maximum im Betrachtungszeitraum im Jahr 2008 von 520 um 69 Prozent auf 160 im Jahr 2019 reduziert. Dem Mittelwert der Jahre 1999 bis 2009 bei den Baugenehmigungen von 424 standen 264 für die 2010er-Jahre gegenüber. Bei den Baufertigstellungen waren es 368 gegenüber 278. Dieser Rückgang der Zahl der geplanten und gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser lässt sich durch die mangelnde Baufläche erklären. In peripheren Stadtteilen mit hoher Flächenverfügbarkeit wie Kalbach-Riedberg entstanden in den 00er-Jahren großzügige Neubausiedlungen, besonders für junge Familien. In einer dynamischen Stadt wie Frankfurt am Main sind es zugleich besonders Konzepte mit Eigentumswohnungen, die platzsparend neuen Wohnraum schaffen sollen. Interessant wird die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten sein, beispielsweise mit dem Bau neuer Stadtteile wie Frankfurt Nordwest.

Im Bestand führte Praunheim mit 2.570 Objekten vor Bergen-Enkheim mit 2.232 und Kalbach-Riedberg mit 2.956 die Liste an. Betrachtet man die Zahl der Baugenehmigungen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser, so wurden 2019 in Fechenheim (33) und Kalbach-Riedberg (32) die meisten Neubauobjekte genehmigt. Bei der Baufertigstellung von Ein- und Zweifamilienhäusern befand sich Kalbach-Riedberg mit 52 Objekten an der Spitze des Rankings.

Baugenehmigungen und Baufertigstellungen von Ein- und Zweifamilienhäusern
Frankfurt am Main | 1999 – 2019
Graph Baugenehmigungen und Baufertigstellungen von Eigentumswohnungen Frankfurt am Main 1999 – 2019
Bestand
Ein- und Zweifamilienhäuser (2019)
1 Praunheim 2.571
2 Bergen-Enkheim 2.228
3 Kalbach-Riedberg 2.156
4 Schwanheim 2.024
5 Heddernheim 1.699
6 Sachsenhausen-Süd 1.610
7 Zeilsheim 1.549
8 Unterliederbach 1.355
9 Frankfurter Berg 1.268
10 Niederursel 1.248
  Frankfurt (gesamt) 38.755
Baugenehmigungen Neubau
Ein- und Zweifamilienhäuser (2019)
1 Fechenheim 33
2 Kalbach-Riedberg 32
3 Harheim 19
4 Sachsenhausen-Süd 12
5 Bergen-Enkheim 10
6 Preungesheim 7
7 Schwanheim 5
7 Sossenheim 5
9 Zeilsheim 4
10 Nieder-Erlenbach 3
  Frankfurt (gesamt) 153
Baufertigstellungen Neubau
Ein- und Zweifamilienhäuser (2019)
1 Kalbach-Riedberg 52
2 Sachsenhausen-Süd 21
3 Niederrad 11
4 Bergen-Enkheim 9
4 Frankfurter Berg 9
4 Hausen 9
7 Bornheim 8
8 Bonames 7
9 Harheim 5
9 Unterliederbach 5
  Frankfurt (gesamt) 160
Quellen: Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt (2020)

Neubauprojekte in Frankfurt am Main

One-Forty West

Wohnungen 187
Höhe 145 m
Bruttogeschossfläche 52.000 m²
Wohnungsgrößen 50 bis 137 m²
Fertigstellung 2020

Am Römerhof

   
Wohneinheiten ca. 2.500
Bebauuungsgebiet 29,0 ha
geförderter Wohnraum 30 bis 40 %
Fertigstellung ca. 2028

Wohnquartier am Westhafen

   
Wohneinheiten ca. 500
Gebäudehöhe bis 66 m
Bruttogeschossfläche 67.000 m²
Fertigstellung 2022

Am Eschbachtal

Wohneinheiten ca. 1.580
Personen ca. 3.500
Größe Plangebiet 32,9 ha
geförderter Wohnraum ca. 30 %
Fertigstellung ca. 2024/2025

Hochhausensemble Stiftstraße

Wohneinheiten 250 bis 300
Höhe 40 m, 60 m, 85 m
Bruttogeschossfläche ca. 34.000 m²
geförderter Wohnraum ca. 25 %
Fertigstellung ca. 2022

OmniTurm

Wohneinheiten ca. 110
Höhe 190 m
Wohnraumschaffung 8.175 m²
Wohnungsgeschosse 16 bis 22
Fertigstellung 2020

Frankfurt Nordwest

   
Wohneinheiten ca. 14.000
Personen ca. 30.000
Bruttogeschossfläche 1,90 km²
Fertigstellung ca. 2030

Eden

Wohneinheiten 263
Höhe 98 m
Stockwerke 27
Wohnungsgrößen 29,5 bis 197,4 m²
Fertigstellung 2021

Grand Tower

Wohnungen 413
Höhe 180 m
Bruttogeschossfläche 32.600 m²
Geschosse 47
Fertigstellung 2020

Im Hilgenfeld

Wohneinheiten ca. 850
Personen ca. 2.200
Größe Plangebiet 17,2 ha
Wohnfläche 13.500 m²
Fertigstellung ca. 2023


Hafenpark Quartier

   
Wohneinheiten 940
Personen ca. 1.800
Wohnraumschaffung 35.500 m²
Fertigstellung 2022/2023

Riverpark Tower

Wohneinheiten bis 120
Wohnungsgeschosse 17
Höhe 98 m
Wohnungsgrößen 60 bis 330 m²
Fertigstellung ca. 2022

Schönhof-Viertel

Wohneinheiten ca. 2.000
Bebauungsgebiet 28,5 ha
Bruttogeschossfläche 460.000 m²
geförderter Wohnraum 30 bis 40 %
Fertigstellung ca. 2024

Lyoner Quartier

   
Wohneinheiten ca. 4.500
Personen ca. 10.000
Bruttogeschossfläche 88 ha
Fertigstellung 2022

Icoon

Wohnungen ca. 600
Höhe 140 m
Bruttogeschossfläche 55.000 m²
geförderter Wohnraum ca. 16.500 m²
Fertigstellung 2024

160 Park View

Wohneinheiten ca. 129
Höhe 96 m
Wohnungsgrößen 52 m² bis 280 m²
Geschosse 26
Fertigstellung 2021

Frankfurt Four
Tower 2 & Tower 3

Wohneinheiten ca. 600
Höhe 173 m und 120 m
Wohnraumschaffung 30.000 m²
Personen 1.000 bis 1.200
Fertigstellung ca. 2024

Marktüberblick Frankfurt am Main

Frankfurt Skyline
Einwohner:

2019

761.561
Haushalte:

2019

413.365
Fläche:

in km²

248,31
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 73.786
Haushaltsgröße:

Ø

1,84
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

3.067
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

71,2
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

6.349
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

3.538
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

13,3 / 15,8
Eigentumsquote:

2019

19,9 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Deutschland = 100 (2019)

3.970 / 114,0 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt
Durchschnittskaufpreis
in Tsd. Euro
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro)
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
Verteilung Neubau/Bestand 2018 in Frankfurt
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
freistehende Ein-/Zweifamilienhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium* 1.650.000 – 9.000.000 1.750.000 – 9.000.000  
  gut 1.200.000 – 2.650.000 1.250.000 – 2.700.000  
  mittel 630.000 – 950.000 640.000 – 980.000  
  einfach 540.000 – 820.000 550.000 – 825.000  
Doppelhaushälften / Reihenhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium 1.100.000 – 2.750.000 1.200.000 – 2.800.000  
  gut 800.000 – 1.550.000 800.000 – 1.600.000  
  mittel 515.000 – 940.000 525.000 – 950.000  
  einfach 400.000 – 650.000 400.000 – 650.000  
Eigentumswohnungen in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium* 9.450 – 19.500 9.500 – 20.000  
  gut 6.000 – 13.000 6.150 – 13.500  
  mittel 4.100 – 8.600 4.200 – 8.800  
  einfach 2.400 – 5.750 2.400 – 5.800  
Miete in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium 13,20 – 27,00 13,50 – 27,50  
  gut 12,00 – 19,30 12,00 – 19,50  
  mittel 8,00 – 16,30 8,20 – 16,50  
  einfach 6,70 – 13,30 6,80 – 13,50  
*Das obere Preissegment weist eine hohe Volatilität auf. Teilweise kann im Premiumsegment ein Verkaufspreis von mehr als 10 Millionen Euro bzw. 25.000 Euro/m² erzielt werden.

Frankfurt am Main im Top-8-Vergleich

Geldumsatz pro Einwohner

Bei einem Geldumsatz für vermittelte Ein- und Zweifamilien-häuser sowie Eigentumswohnungen von über 1,94 Milliarden Euro und 761.561 Einwohnern (2019) ergab sich für die Stadt Frankfurt am Main 2019 ein entsprechendes Pro-Kopf-Geldvolumen von 2.557 Euro. Nur in München (4.905 Euro), Hamburg (2.594 Euro) und Stuttgart (2.574 Euro) ist dieser Wert unter den Top 8 der bevölkerungsreichsten Städte noch höher. Es folgten Düsseldorf (2.488 Euro), Köln (1.950 Euro), Berlin (1.929 Euro) und Leipzig (1.497 Euro). Mit Ausnahme von Leipzig hat jede der Top-8-Städte den Wert gegenüber den Vorjahren gesteigert.

Geldumsatz pro Einwohner 2019
(Veränderung zu 2018)

1 München 4.905 € + 19,5 %
2 Stuttgart 2.594 € + 5,7 %
3 Frankfurt am Main 2.574 € + 17,4 %
4 Düsseldorf 2.557 € + 8,6 %
5 Hamburg 2.488 € + 8,1 %
6 Köln 1.950 € + 11,7 %
7 Berlin 1.929 € + 6,9 %
8 Leipzig 1.497 € - 9,0 %
Quellen: Gutachterausschüsse der jeweiligen Städte – teilweise Hochrechnung 1.Hj. 2019, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Geldumsatz pro Einwohner

Transaktionen pro 1.000 Einwohner

2019 wurden in Frankfurt am Main insgesamt 4.223 Ein-/Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen veräußert. Bei 761.561 Einwohnern entfielen somit auf 1.000 Einwohner 5,55 Transaktionen und damit weniger als in Leipzig (8,92), München (7,78), Stuttgart (6,55), Köln (5,89) und Düsseldorf (5,88). Lediglich in Berlin (5,19) und Hamburg (5,17) war dieser Wert geringer. Dabei fällt eine leichte Abnahme der Zahlen gegenüber den Vorjahren auf. Dies lässt sich durch steigende Einwohnerzahlen bei gleichzeitig sinkenden beziehungsweise gleichbleibenden Transaktionszahlen erklären.

Transaktionen pro 1.000 Einwohner 2019
(Veränderung zu 2018)

1 Leipzig 8,92 - 1,8 %
2 München 7,78 + 6,1 %
3 Stuttgart 6,55 + 13,7 %
4 Köln 5,89 + 4,3 %
5 Düsseldorf 5,88 + 3,0 %
6 Frankfurt am Main 5,55 + 2,9 %
7 Berlin 5,19 - 4,2 %
8 Hamburg 5,17 - 4,8 %
Quellen: Gutachterausschüsse der jeweiligen Städte – teilweise Hochrechnung 1.Hj. 2019, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Transaktionen pro 1.000 Einwohner

Durchschnittspreis von Ein- und Zweifamilienhäusern

Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus lag in Frankfurt am Main 2019 bei 759.259 Euro. Damit stieg dieser Wert in der Mainmetropole um 29,7 Prozent und schaffte den Sprung auf Platz drei hinter München mit 1.480.000 Euro und Düsseldorf mit 803.867. In Stuttgart mit 747.509 Euro, Hamburg mit 677.000 Euro, Köln mit 513.786 Euro und Leipzig mit 282.352 Euro war der Durchschnittspreis dagegen niedriger als in der Mainmetropole. In Hamburg (20,3 Prozent), Köln (21,3 Prozent) und Berlin (21,4 Prozent) wurde ein ähnlich hoher Anstieg des Durchschnittspreises festgestellt.

Durchschnittspreis 2019
(Veränderung zu 2018)

1 München 1.480.897 € + 9,3 %
2 Düsseldorf 803.867 € + 9,2 %
3 Frankfurt am Main 759.295 € + 29,7 %
4 Stuttgart 747.510 € + 7,7 %
5 Hamburg 677.203 € + 13,8 %
6 Berlin 545.308 + 6,7 %
7 Köln 513.786 + 13,4 %
8 Leipzig 282.352 + 2,8 %
Quellen: Gutachterausschüsse der jeweiligen Städte – teilweise Hochrechnung 1.Hj. 2019, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Durchschnittspreis von Ein- und Zweifamilienhäusern

Durchschnittspreis von Eigentumswohnungen

Im Segment der Eigentumswohnungen ist der durchschnittliche Kaufpreis in Frankfurt am Main 2019 leicht um 1,1 Prozent auf 419.989 Euro gesunken und somit wurde die Mainmetropole von Hamburg mit 439.047 Euro übertroffen. Spitzenreiter war nach wie vor München mit 538.000 Euro. Es folgten Düsseldorf mit 356.789 Euro, Stuttgart mit 342.388 Euro, Berlin mit 340.984 Euro, Köln mit 280.957 Euro und Leipzig mit 188.461 Euro. Den höchsten Anstieg gegenüber 2018 verzeichneten Hamburg und Berlin, dort stiegen die Preise um 12,4 respektive 11,6 Prozent.

Durchschnittspreis 2019
(Veränderung zu 2018)

1 München 538.712 € € + 11,4 %
2 Hamburg 439.047 € + 12,4 %
3 Frankfurt am Main 419.989 € - 1,1 %
4 Düsseldorf 356.789 € + 4,5 %
5 Stuttgart 342.388 € + 3,3 %
6 Berlin 340.984 € + 11,6 %
7 Köln 280.957 € + 7,4 %
8 Leipzig 188.461 € + 4,8 %
Quellen: Gutachterausschüsse der jeweiligen Städte – teilweise Hochrechnung 1.Hj. 2019, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Durchschnittspreis von Eigentumswohnungen

Ein- und Zweifamilienhäuser

Marktüberblick

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden in Frankfurt am Main 2019 insgesamt 511 Objekte verkauft. Im Vergleich zu 2018 mit 433 Kauffällen entsprach dies einer deutlichen Steigerung der Verkaufszahl um etwa
18 Prozent. Der Gesamtumsatz lag 2019 mit 388 Millionen Euro ebenso deutlich um etwa 54 Prozent höher als 2018, damals lag er bei 252 Millionen Euro. Demnach war beim durchschnittlichen Kaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser erneut ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Käufer zahlten 2019 einen Durchschnittspreis von 759.053 Euro für ihr Eigenheim. Dies ist mit Abstand der höchste Wert im Betrachtungszeitraum seit 2012.

494 der 511 registrierten Kaufverträge entfielen auf Bestandsimmobilien. Dies entsprach einem Anteil von knapp 97 Prozent und somit gegenüber 2018 einem Plus von einem Prozent. Die Zahl der Kaufverträge ist ebenso wie das erzielte Geldvolumen deutlich gestiegen. Lag dieses 2018 noch bei 236 Millionen Euro, so stieg der Wert 2019 um rund 60 Prozent auf 368 Millionen Euro. Der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis lag 2018 noch bei 567.548 Euro und stieg 2019 um 31,4 Prozent auf 745.845 Euro und hat damit den höchsten Wert im Betrachtungszeitraum erreicht.

Deutlich kleiner als das Segment der Bestandsimmobilien war jenes der Neubauten von Ein- und Zweifamilienhäusern. Lediglich 17 neue Eigenheime wurden 2019 verkauft, was neben dem Jahr 2018 dem niedrigsten Wert seit 2012 entsprach. Gegenüber 2018 ist der Umsatz verkaufter Neubauten auf 19,4 Millionen Euro gestiegen, was einem Plus von 19,2 Prozent entsprach. Der Durchschnittspreis ist gegenüber 2018 um 31,4 Prozent gestiegen, im Mittel mussten Käufer eines Neubaueigenheims 2019 etwa 1,14 Millionen Euro aufrufen.

Transaktionen
 
Transaktionen EFH/ZFH 2019 in Frankfurt
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz EFH/ZFH in Frankfurt
Durchschnittskaufpreis
in Tsd. Euro
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) EFH/ZFH in Frankfurt
Verteilung Neubau/Bestand
2019
Verteilung Neubau/Bestand 2019 in Frankfurt
Gutachterausschuss Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Wohnlagen und Preise

Das geringe Angebot und die hohe Nachfrage besonders nach zentrumsnahen sowie gut ausgestatteten Ein- und Zweifamilienhäusern haben die Preise in diesem Segment 2019 nochmals steigen lassen. Zu den begehrtesten und damit auch teuersten Lagen nördlich des Mains gehört, neben dem Holzhausenviertel im Nordend und dem Westend auch Bockenheim. Im dortigen Diplomatenviertel in direkter Nähe zum Palmengarten findet man repräsentative Domizile zwischen altem Baumbestand sowie exklusive Neubauvillen, die sich in die typische Bebauung einfügen. Der Preis für eine großzügige Immobilie im Diplomatenviertel lag 2019 zwischen 850.000 und 6,5 Millionen Euro.

Auch große Teile von Sachsenhausen gehören zu den besten Lagen Frankfurts. Im südlichen Teil, entlang des Sachsenhäuser Landwehrwegs, findet man Doppelhaushälften und Reihenhäuser, die, idyllisch am Waldrand gelegen, viel Grün und Naherholung bieten. Eigentümer einer solchen Immobilie konnten hier für mindestens 650.000 Euro erzielen, bei besonders neu- und hochwertigen Objekten war auch ein deutlich höherer Verkaufspreis realisierbar. Am benachbarten Lerchesberg gehören insbesondere freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Villen zum Bestand. Das Gebiet grenzt direkt an den Stadtwald und Objekte können hier über vier Millionen Euro kosten.

Wer bereit ist, eine etwas längere Fahrtzeit in die Innenstadt in Kauf zu nehmen, aber nicht auf naturnahes Wohnen verzichten möchte, wird in Kalbach-Riedberg eine Alternative in einer guten Lage finden. Besonders junge Familien schätzen die praktische Verkehrsanbindung in Kombination mit dem kinderfreundlichen Umfeld. Einzelne Ein- und Zweifamilienhäuser bieten einen unverbauten Blick auf die Skyline und kosteten 2019 bis zu 1,5 Millionen Euro.

Ähnliches gilt für Bergen-Enkheim im Osten der Stadt. Anwohner mit Immobilien in Hanglage genießen dort einen weiten Ausblick über Frankfurt am Main und das Rhein-Main-Gebiet. Der Stadtteil bietet neben einem U-Bahn-Anschluss, durch den man die Innenstadt in kurzer Zeit erreicht, ein guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser konnten hier 2019 hier zwischen 500.000 und 2,2 Millionen Euro realisiert werden, Doppelhaushälften und Reihenhäuser erzielten 2019 einen Verkaufspreis von bis zu 1,2 Million Euro.

Bestand | freistehende Ein-/Zweifamilienhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium* 1.650.000 – 6.800.000 1.750.000 – 7.000.000  
  gut 1.200.000 – 2.000.000 1.250.000 – 2.000.000  
  mittel 630.000 – 850.000 640.000 – 875.000  
  einfach 540.000 – 690.000 550.000 – 690.000  
Neubau | freistehende Ein-/Zweifamilienhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium* 1.850.000 – 9.000.000 1.900.000 – 9.000.000  
  gut 1.450.000 – 2.650.000 1.500.000 – 2.700.000  
  mittel 780.000 – 950.000 800.000 – 980.000  
  einfach 580.000 – 820.000 600.000 – 825.000  
Bestand | Doppelhaushälften / Reihenhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium* 1.100.000 – 2.500.000 1.200.000 – 2.600.000  
  gut 800.000 – 1.450.000 800.000 – 1.500.000  
  mittel 515.000 – 840.000 525.000 – 850.000  
  einfach 400.000 – 570.000 400.000 – 580.000  
Neubau | Doppelhaushälften / Reihenhäuser in €
  Lage 2019 2020
  premium* 1.400.000 – 2.750.000 1.400.000 – 2.800.000  
  gut 880.000 – 1.550.000 900.000 – 1.600.000  
  mittel 590.000 – 940.000 600.000 – 950.000  
  einfach 470.000 – 650.000 475.000 – 650.000  
*Das obere Preissegment weist eine hohe Volatilität auf. Teilweise kann im Premiumsegment ein höherer Preis erzielt werden.
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Eigentumswohnungen

Marktüberblick

Das Segment der Eigentumswohnungen dominiert in Frankfurt am Main den Markt für Wohnimmobilien. 2019 lag aufgrund der Angebotsknappheit die Zahl der verkauften Objekte mit 3.712 knapp unter dem Wert von 2018, damals waren es 3.724. Nachdem ab 2013 die Transaktionen kontinuierlich bis 2016 stiegen, sind sie seither rückläufig und haben 2019 nach 2013 den zweitniedrigsten Wert im Betrachtungszeitraum erreicht. Auch der Gesamtumsatz sank leicht von 1,58 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf 1,56 Milliarden Euro 2019. Den größten Anteil am Markt der verkauften Eigentums-wohnungen nahmen mit 2.599 Bestandsimmobilien ein. Mit etwa 75 Prozent gegenüber den Neubauwohnungen war das Verhältnis jedoch ausgeglichener als im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Gesamtumsatz lag 2019 bei 1,559 Milliarden Euro und damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen im Bestand lag 2019 mit 368.219 Euro 3,9 Prozent unter dem Wert von 2018. Die durchschnittliche Wohnungsgröße ist dabei zwischen 2012 (77 Quadratmeter) und 2019 (81 Quadratmetern) relativ konstant geblieben. Im gleichen Zeitraum stieg jedoch der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Bestand von rund 2.380 Euro auf 5.097 Euro, was einer Erhöhung um 114,2 Prozent entspricht.

1.113 neu gebaute Eigentumswohnungen wurden 2019 in Frankfurt am Main verkauft. 2018 waren es mit 1.195 Verkäufen noch 6,9 Prozent mehr. Der erzielte Geldumsatz fiel leicht um 1,6 Prozent auf 602,3 Millionen Euro, den niedrigsten Wert seit 2013. Der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis stieg hingegen von 512.119 Euro im Jahr 2018 auf 541.119 Euro 2019. Seit 2012 ist der Durchschnittspreis in diesem Segment um etwa 48 Prozent gestiegen. Auffällig ist die kontinuierliche Abnahme der Wohnungsgröße: Lag diese im Schnitt 2012 noch bei 106 Quadratmetern, betrug sie 2019 nur noch 65 Quadratmeter. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis erreichte 2019 mit 6.768 Euro hingegen ein Rekordniveau. Dieses wird nicht nur durch die Lage des neuen Objekts, sondern auch von der Wohnfläche und der Ausstattung beeinflusst. Wohnungen mit über 130 Quadratmetern Wohnfläche, insbesondere Penthäuser und Lofts, sind häufig hochwertig ausgestattet, wodurch der Quadratmeterpreis steigt.

Transaktionen
 
Transaktionen ETW 2019 in Frankfurt
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz ETW in Frankfurt
Durchschnittskaufpreis
in Tsd. Euro
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) ETW in Frankfurt
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m²
Gutachterausschuss Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Wohnlagen und Preise

Der Preis für Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main hängt nicht nur von der Lage oder der Ausstattung ab, auch die Wohnungsgröße beeinflusst den Quadratmeterpreis maßgeblich. Während Neubauwohnungen mit einer Größe zwischen 51 und 70 Quadratmetern 2019 im Schnitt 5.460 Euro pro Quadratmeter kosteten, mussten Käufer einer Wohnung von über 130 Quadratmetern Größe im Schnitt 6.020 Euro je Quadratmeter zahlen. Bei diesen Objekten handelt es sich häufig um Penthäuser oder Lofts, deren Ausstattung besonders exklusiv ist und die meist einen Panoramablick bieten. Mit derartigen Objekten lässt sich somit ein höherer Quadratmeterpreis realisieren als mit kleineren Wohnungen. Interessenten für eine derart moderne und hochwertig ausgestattete Wohnung werden unter anderem im Europaviertel fündig. Das noch in der Entstehung befindliche Wohnquartier wird aufgrund zahlreicher Neubauprojekte immer gefragter. Die Nähe zum Hauptbahnhof und zur Messe ist ein stichhaltiges Argument für das Europaviertel als Wohnstandort. Für einen exklusiven Neubau wurden hier 2019 bis 10.500 Euro pro Quadratmeter gezahlt, für Penthäuser in den obersten Stockwerken waren hingegen deutlich höhere Preise möglich.

Ebenfalls zur Premiumlage zählen das Nord- und Westend. Zum Wohnungsbestand gehören hier vor allem Altbauten, die teilweise saniert wurden und oft Stilelemente wie hohe Decken und Stuck mit moderner Ausstattung verbinden. Vergleichsweise viele elegante Straßenzüge, auch mit gewachsenem Baumbestand, kurze Wege in die Innenstadt sowie ein vielfältiges Angebot an Ausgehmöglichkeiten zeichnen diese Stadtteile aus. Das Gebiet westlich der Friedberger Landstraße im Nordend, rund um den Holzhausenpark, gilt als besonders gefragt. Gründerzeitwohnungen kosteten hier 2019 bis 9.500 Euro pro Quadratmeter, die Kaltmiete für einen Altbau lag zwischen 13,50 und 19,80 Euro. Auch im Westend rund um den Grüneburgpark konnte ein sanierter Altbau 2019 für bis zu 11.000 Euro pro Quadratmeter verkauft werden.

Günstigere Eigentumswohnungen in guter Lage findet man im angrenzenden Dornbusch. Viele Grünflächen, die Nähe zum Palmengarten, dem Grüneburgpark und der Goethe-Universität sind einige der Gründe für die große Nachfrage nach Wohnungen hier. Im Bestand kosteten diese dort 2019 bis 5.100 Euro, die Kaltmiete lag zwischen 9,40 und 14,00 Euro.

Bestand | Kaufpreis Eigentumswohnungen in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium* 9.450 – 18.000 9.500 – 18.000  
  gut 6.000 – 10.800 6.150 – 11.000  
  mittel 4.100 – 8.100 4.200 – 8.200  
  einfach 2.400 – 4.750 2.400 – 4.800  
Neubau | Kaufpreis Eigentumswohnungen in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium* 10.500 – 19.500 10.500 – 20.000  
  gut 7.400 – 13.000 7.500 – 13.500  
  mittel 5.150 – 8.600 5.250 – 8.800  
  einfach 4.000 – 5.750 4.000 – 5.800  
Bestand | Mietpreis Eigentumswohnungen in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium* 13,20 – 24,30 13,50 – 24,50  
  gut 12,00 – 17,50 12,00 – 17,70  
  mittel 8,00 – 13,80 8,20 – 14,00  
  einfach 6,70 – 11,20 6,80 – 11,50  
Neubau | Mietpreis Eigentumswohnungen in €/m²
  Lage 2019 2020
  premium* 15,50 – 27,00 15,90 – 27,50  
  gut 13,00 – 19,30 13,20 – 19,50  
  mittel 9,60 – 16,30 9,80 – 16,50  
  einfach 8,50 – 13,30 8,50 – 13,50  
*Das obere Preissegment weist eine hohe Volatilität auf. Teilweise kann im Premiumsegment ein höherer Preis erzielt werden.
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Premiumimmobilien

Objekte ab einer Million Euro Verkaufswert

Der Zusatz „Premium“ kennzeichnet Güter und Waren höchster Qualität. Premiumimmobilien sind somit Woh-nungen sowie Häuser, die sich hinsichtlich ihrer Ausstattung sowie ihrer Lage und damit auch beim Kaufpreis vom Großteil der Gesamtheit unterscheiden. Um eine eindeutige Differenzierung vorzunehmen, wurden sämtliche Objekte mit einem Kaufpreis von über einer Million Euro bei der dargestellten Auswertung einbezogen.

2019 wurden in Frankfurt am Main mit 251 Verkäufen deutlich mehr Transaktionen auf dem Markt für Premiumwohn-immobilien registriert als 2018 mit 190. Die Zahl der entsprechenden verkauften Ein- und Zweifamilienhäuser ist von 43 im Jahr 2018 um über 53 Prozent auf 66 im Jahr 2019 gestiegen. Die Transaktionszahl bei den Eigentumswohnungen ist um etwa ein Viertel gestiegen. Wechselten 2018 noch 147 Objekte den Besitzer, waren es 2019 185. Dies ist der höchste Wert seit 2012. Die meisten Transaktionen im Segment der Premium-Eigentumswohnungen wurden dabei im Nordend (59) und im Westend (46) verzeichnet, gefolgt von Sachsenhausen (23) und dem Gallus (21). Während sich im Gallus hauptsächlich moderne und exklusiv ausgestattete Neubauwohnungen finden, sind das Nord- und Westend, vor allem in Lagen wie dem Holzhausenviertel, durch prachtvolle und modern restaurierte Altbauten geprägt. Mit 5,36 Millionen Euro war eine Eigentumswohnung im Westend 2019 die teuerste dieses Segments.

Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern fanden die meisten Transaktionen in den Stadtteilen Sachsenhausen (16), Kalbach-Riedberg (13) und Nordend (5) bzw. Niederrad (5) statt. Der Umsatz mit Ein- und Zweifamilienhäusern im Premiumsegment hat sich von 68 Millionen Euro 2018 auf 154 Millionen Euro 2019 mehr als verdoppelt. Entsprechend ist auch der Gesamtumsatz im Vergleich zu 2018 von 339,7 Millionen Euro deutlich gestiegen, auf 448,3 Millionen Euro im Jahr 2019. Der höchste Verkaufspreis in diesem Segment wurde mit einer Villa in Sachsenhausen im Wert von 14 Millionen Euro erzielt.

Transaktionen Premiumimmobilien
 
Transaktionen Premiumimmobilien 2019 in Frankfurt
Geldumsatz Premiumimmobilien
in Mio. Euro
Geldumsatz Premiumimmobilien in Frankfurt
Höchster Verkaufspreis
in Mio. Euro
Höchster Verkaufspreis in Mio. Euro
Gutachterausschuss Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Meiste Verkäufe Premiumimmobilien 2019
1 Nordend 64
2 Westend 50
3 Sachsenhausen 39
4 Gallus/Europaviertel 21
5 Kalbach-Riedberg 19
Höchster Verkaufspreis Ein- und Zweifamilienhäuser (in Mio. €)
1 Sachsenhausen 14,00
2 Nordend 11,70
3 Sindlingen 9,10
4 Bockenheim 5,55
5 Kalbach-Riedberg 3,65
Höchster Verkaufspreis Eigentumswohnungen (in Mio. €)
1 Westend 5,36
2 Bockenheim 4,46
3 Gallus/Europaviertel 3,96
4 Sachsenhausen 3,18
5 Nordend 3,02
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Preisübersicht Frankfurter Stadtteile

Stadtteil Ø Kaufpreis
ETW Bestand (€/m²)
Ø Kaufpreis
ETW Neubau (€/m²)
Ø Kaufpreis
EFH/ZFH (€)
Ø Mietpreis
ETW (€/m²)
Baugenehmigungen
ETW (pro 1.000 EW.)
Altstadt 7.470   11.500     16,60   16,60
Bahnhofsviertel 6.690   8.600     23,40   48,58
Bergen-Enkheim 4.230   5.850   675.000   13,30   2,27
Berkersheim 3.690   5.380   475.000   11,80   0,52
Bockenheim
(mit Diplomatenviertel)
6.000   8.690   1.150.000   18,00   8,63
Bonames 3.960   5.270   460.000   11,10   0
Bornheim 6.160   8.580   800.000   19,00   1,60
Dornbusch 6.220   7.980   875.000   16,30   1,40
Eckenheim 5.070   6.960   650.000   14,10   1,32
Fechenheim 3.640   4.920   420.000   14,70   2,17
Frankfurter Berg 3.690   5.110   435.000   12,50   1,09
Gallus / Europaviertel 6.010   8.380     16,40   18,21
Ginnheim 5.110   7.010   680.000   15,40   20,54
Griesheim 4.330   5.520   490.000   12,70   0,54
Gutleutviertel
(mit Westhafen)
7.030   10.270     20,10   20,22
Harheim 3.870   4.900   440.000   11,00   4,46
Hausen 4.430   5.730   590.000   15,80   0,94
Heddernheim 4.570   6.130   500.000   13,70   1,46
Höchst 4.230   5.610   555.000   12,70   3,81
Innenstadt 7.640   8.990     23,10   7,27
Kalbach-Riedberg 5.320   8.810   900.000   17,30   8,14
Nied 3.680   4.920   440.000   13,40   10,26
Nieder-Eschbach 4.020   5.150   675.000   12,10   3,81
Nieder-Erlenbach 3.730   5.140   645.000   12,50   12,49
Niederrad 4.180   6.150   610.000   18,10   66,87
Niederursel 4.040   5.510   600.000   13,00   22,18
Nordend Ost 6.910   9.790   600.000   13,00   22,18
Nordend West 7.830   10.000   1.150.000   19,50   0,26
Oberrad 4.340   5.880   495.000   13,40   2,74
Ostend 6.310   8.770   975.000   18,40   15,60
Praunheim 4.780   6.560   460.000   11,50   1,82
Preungesheim 4.740   6.310   525.000   12,80   5,46
Riederwald 3.950   5.250   400.000   12,80   0
Rödelheim 4.540   5.730   420.000   15,40   7,90
Sachsenhausen Nord 6.850   8.890   1.200.000   19,20   1,48
Sachsenhausen Süd 6.470   8.200   1.050.000   17,90   10,27
Schwanheim 4.180   5.260   560.000   12,80   1,84
Seckbach 4.710   6.310   580.000   13,30   2,98
Sindlingen 3.950   4.730   395.000   11,60   3,16
Sossenheim 3.760   4.920   410.000   12,30   0,55
Unterliederbach 3.890   5.180   495.000   11,30   1,29
Westend Nord 8.460   11.060   2.500.000   24,40   13,04
Westend Süd 8.020   10.970   2.200.00   24,80   12,75
Zeilsheim 3.780   4.750   420.000   12,10   1,52
ETW: Eigentumswohnung | EFH/ZFH: Ein- und Zweifamilienhaus | Pfeile: Trend 2021
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, Mietspiegel Frankfurt, Bürgeramt für Statistik und Wahlen Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträts

Bockenheim

Frankfurt Bockenheim
Einwohner:

2019

41.904
Haushalte:

2019

24.386
Fläche:

in km²

8,03
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 6.115
Haushaltsgröße:

Ø

1,72
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

5.218
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

68,8
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

352
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

313
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

15,03 / 18,45
Eigentumsquote:

2019

19,1 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Frankfurt = 100 (2019)

4.526 € / 114,0 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Bockenheim
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Bockenheim
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Aufgrund von zu geringer Fallzahl werden EFH/ZFH hier nicht aufgeführt.
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Bockenheim
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m² in Frankfurt Bockenheim
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Wohnlagenkarte Frankfurt Bockenheim

Preise und Mieten 2020

  Lage Frei­stehende Ein- und
Zwei­familien­häuser in €
Doppel­haus­hälften
und Reihen­häuser in €
Eigentums­wohnungen
in €/m²
Miete
in €/m²
  premium 2.500.000 – 7.000.000 1.200.000 – 2.200.000 10.500 – 16.500 18,50 – 26,00
  gut 1.800.000 – 2.750.000 800.000 – 1.400.000 6.500 – 11.500 15,00 – 19,50
  mittel 850.000 – 1.800.000 500.000 – 800.000 4.900 – 7.000 11,00 – 14,00
  einfach 580.000 – 850.000 450.000 – 625.000 4.000 – 5.500 8,50 – 11,70
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträt Bockenheim

Am westlichen Rand der Innenstadt gelegen, ist Bockenheim eines der beliebtesten Wohnviertel Frankfurts. Von der neu entstandenen modernen City-West über charmante Altbauten rund um die Leipziger Straße bis hin zu den großzügigen Villen im Diplomatenviertel ist das Stadtbild durch eine enorme Vielfalt und soziale sowie bauliche Heterogenität geprägt.

Bockenheim ist der drittgrößte und am dichtesten besiedelte Stadtteil Frankfurts und vereint eine Vielfalt städtischer Quartiere: authentische Altbauten, kleinteilig gewachsene Straßenzüge mit ruhigen Wohngegenden sowie neu entstandene Wohnsiedlungen wie die neue City-West mit modernen Wohnungen unweit des Messegeländes. Im Kontrast dazu steht die Leipziger Straße, die zentrale Lebensader des Stadtteils, mit charmanten Altbauten und traditionellem Einzelhandel. Hier findet man eine lebendige Mischung aus kleinen Spezialitäten-Läden, handwerklich ausgerichteten Betrieben und international geprägter gastronomischer Vielfalt. Im Norden Bockenheims schließt sich das Diplomatenviertel an. Hier stehen zahlreiche Altbauvillen sowie moderne Neubauten in einem von Alleen durchzogenen, gehobenen Wohnquartier. Das Diplomatenviertel gehört zu Frankfurts besten Wohnlagen und bietet Wohnraum in großzügigen Ein- und Zweifamilienhäusern in absoluter Innenstadtnähe.

Auch das Angebot an Kultur und Bildung ist vielfältig. Das Bockenheimer Depot, eine Spielstätte der Städtischen Bühnen, zeigt Theaterproduktionen der Spitzenklasse. Zahlreiche charmante Cafés und Bars prägen das Stadtbild. Die Auswahl an Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen sowie Sportstätten und Parks ist besonders für Familien attraktiv.

Bornheim

Frankfurt Bornheim
Einwohner:

2019

30.917
Haushalte:

2019

18.920
Fläche:

in km²

2,79
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 3.250
Haushaltsgröße:

Ø

1,63
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

11.097
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

63,6
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

49
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

72
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

15,04 / 18,46
Eigentumsquote:

2019

19,3 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Frankfurt = 100 (2019)

4.146 € / 104,4 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Bornheim
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Bornheim
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Aufgrund von zu geringer Fallzahl werden EFH/ZFH hier nicht aufgeführt.
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Bornheim
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m² in Frankfurt Bornheim
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Wohnlagenkarte Frankfurt Bornheim

Preise und Mieten 2020

  Lage Frei­stehende Ein- und
Zwei­familien­häuser in €
Doppel­haus­hälften
und Reihen­häuser in €
Eigentums­wohnungen
in €/m²
Miete
in €/m²
  premium 1.150.000 – 1.450.000 800.000 – 1.650.000 9.500 – 13.000 16,50 – 23,50
  gut 850.000 – 1.100.000 725.000 – 900.000 6.000 – 10.500 12,00 – 17,50
  mittel 625.000 – 890.000 575.000 – 800.000 4.400 – 6.250 10,50 – 13,00
  einfach 550.000 – 700.000 450.000 – 600.000 3.700 – 4.900 8,00 – 11,50
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträt Bornheim

Bornheim ist ein äußerst begehrter Stadtteil in zentraler Lage. Die fast drei Kilometer lange Berger Straße gilt als pulsierende Lebensader von Bornheim und ist von charmanten Straßen mit Alt- und Neubauten umgeben. Sie beginnt citynah – noch ganz von großstädtischer Gründerzeit-Architektur geprägt – hinter dem Grüngürtel am Bethmannpark und bietet bis hinauf in den alten Dorfkern mit seinen Fachwerkhäusern eine abwechslungsreiche Szenerie. Junge Shop-Konzepte finden sich hier ebenso wie traditionsreiche Handwerksbetriebe und zahlreiche Restaurants, Cafés, authentische Apfelweinkneipen sowie Weinstuben.

Bornheim ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Minutentakt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Der quirlige Stadtteil bietet mit der traditionellen Dippemess, der Eissporthalle oder dem Panoramabad Anziehungspunkte für die ganze Familie. Gemächlicher geht es in den Nebenstraßen zu, in denen sich als architektonisches Highlight auch die Ernst-May-Siedlung am Bornheimer Hang aus den 1920er-Jahren befindet. Der Günthersburg-Park bildet mit Spielplätzen, Sportanlagen und Liegewiesen die grüne Lunge des Viertels. In direkter Nachbarschaft zum Park, rund um das Agaplesion Bethanien Krankenhaus mit Jugendstil-Fassade, sind zahlreiche Altbauvillen zu finden.

Nordend

Frankfurt Nordend
Einwohner:

2019

54.079
Haushalte:

2019

34.773
Fläche:

in km²

4,63
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 407
Haushaltsgröße:

Ø

1,56
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

11.675
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

69,9
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

70
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

15
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

16,08 / 19,72
Eigentumsquote:

2019

20,3 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Frankfurt = 100 (2019)

4.722 € / 118,9 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Nordend
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Nordend
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Aufgrund von zu geringer Fallzahl werden EFH/ZFH hier nicht aufgeführt.
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Nordend
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m² in Frankfurt Nordend
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Wohnlagenkarte Frankfurt Nordend

Preise und Mieten 2020

  Lage Frei­stehende Ein- und
Zwei­familien­häuser in €
Doppel­haus­hälften
und Reihen­häuser in €
Eigentums­wohnungen
in €/m²
Miete
in €/m²
  premium 2.400.000 – 7.400.000 1.300.000 – 2.500.000 10.500 – 17.000 17,50 – 25,50
  gut 1.150.000 – 2.500.000 950.000 – 1.400.000 6.800 – 11.000 15,50 – 19,00
  mittel 780.000 – 950.000 575.000 – 980.000 4.900 – 7.500 12,50 – 15,50
  einfach 580.000 – 700.000 450.000 – 600.000 4.250 – 5.500 8,50 – 13,00
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträt Nordend

Zwischen Westend und Bornheim liegen die beiden Stadtteile Nordend-West und Nordend-Ost, die zusammen den Innenstadtbezirk III bilden. Unmittelbar nördlich angrenzend an die Innenstadt und den Anlagenring, ist das Nordend eines der begehrtesten Wohnquartiere Frankfurts. Eine geschlossene Bebauung von modern restaurierten, mehrstöckigen Altbauten aus der Gründerzeit prägt hier das Stadtbild und macht das Nordend zu dem Frankfurter Stadtteil mit der höchsten Einwohnerdichte. Zahlreiche großzügig angelegte Straßenzüge lockern das Stadtbild auf und kreieren mit den hübsch gestalteten Altbaufassaden den urbanen Charme des Viertels. Im besonders beliebten Holzhausenviertel rund um den gleichnamigen Park finden sich zudem einige freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in absoluter Premiumlage. Hier wurden im Jahr 2019 mit 64 Fällen die meisten Immobilientransaktionen in Höhe von über einer Million Euro registriert.

Das Nordend gilt als Geheimtipp unter den Ausgehvierteln Frankfurts. Diverse kleine Bars und Cafés finden sich in dessen Seitenstraßen. Besonders junge Erwachsene und junge Familien schätzen das Nordend, da es trotz der absoluten Innenstadtnähe ein ruhiges Wohnviertel ist. Zahlreiche Parks und Grünflächen wie der Holzhausenpark oder der Günthersburgpark, aber auch Einkaufsstraßen und die Innenstadt sind fußläufig gut erreichbar und machen das Viertel für Jung und Alt attraktiv.

Sachsenhausen

Frankfurt Sachsenhausen
Einwohner:

2019

61.968
Haushalte:

2019

36.311
Fläche:

in km²

34,8
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 6.393
Haushaltsgröße:

Ø

1,71
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

1.782
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

74,0
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

340
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

194
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

14,90 / 19,35
Eigentumsquote:

2019

19,9 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Frankfurt = 100 (2019)

4.790 € / 120,0 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Sachsenhausen
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Sachsenhausen
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Sachsenhausen
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m² in Frankfurt Sachsenhausen
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Wohnlagenkarte Frankfurt Sachsenhausen
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde der zu Sachsenhausen gehörende Stadtwald weitestgehend ausgeblendet.

Preise und Mieten 2020

  Lage Frei­stehende Ein- und
Zwei­familien­häuser in €
Doppel­haus­hälften
und Reihen­häuser in €
Eigentums­wohnungen
in €/m²
Miete
in €/m²
  premium 2.250.000 – 8.000.000 1.400.000 – 1.650.000 9.500 – 13.500 19,00 – 25,50
  gut 1.200.000 – 2.400.000 950.000 – 1.500.000 7.500 – 10.500 16,00 – 19,00
  mittel 750.000 – 950.000 700.000 – 990.000 5.500 – 7.250 13,00 – 18,00
  einfach 625.000 – 825.000 550.000 – 780.000 4.250 – 5.200 9,00 – 12,00
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträt Sachsenhausen

Gemessen an Fläche und Einwohnerzahl ist Sachsenhausen der größte Stadtteil Frankfurts. Sachsenhausen überzeugt durch seine enorme kulturelle und städtebauliche Vielfalt. Am südlichen Mainufer, dem Museumsufer, finden sich vielfältige renommierte Museen wie das Städel, in dem sich auch die Kunsthochschule befindet. Gesäumt wird das Museumsufer von zahlreichen bürgerlichen Gründerzeitvillen und imposanten Altbauten. In Alt-Sachsenhausen, dem gut erhaltenen alten Stadtkern, gesäumt von charmanten Fachwerkhäusern, liegt Frankfurts Ausgehviertel. Original Apfelweinstuben und moderne Bars laden hier Jung und Alt zum Verweilen ein.

Im Süden Sachsenhausens, am Rande des ausgedehnten Frankfurter Stadtwalds, liegt ein eher ruhiges Wohnquartier, besonders Reihen- und Mehrfamilienhäuser prägen hier das lockere, von Grün durchzogene Stadtbild. Zudem findet sich hier mit der Einfamilienhaussiedlung am Lerchesberg eines der Frankfurter Premiumquartiere. Großzügige Villen, darunter vereinzelt Neubauten, grenzen direkt an den Frankfurter Stadtwald an und machen das ruhige Quartier zu einem der beliebtesten Wohnstandorte Frankfurts.

Westend

Frankfurt Westend
Einwohner:

2019

41.904
Haushalte:

2019

24.386
Fläche:

in km²

8,03
Bevölkerungsentwicklung:

2012 – 2019

+ 6.115
Haushaltsgröße:

Ø

1,72
Einwohnerdichte:

Einwohner pro km² (2019)

5.218
Wohnfläche je Wohnung:

in m²

68,8
Baugenehmigungen:

von Wohnungen (2019)

352
Baufertigstellungen:

von Wohnungen (2019)

313
Mietpreis ETW:

Ø Bestand / Neubau in €/m² (2019)

15,03 / 20,45
Eigentumsquote:

2019

19,1 %
Bruttoeinkommen:

pro Ew. / Index: Frankfurt = 100 (2019)

4.526 € / 114,0 %
Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Westend
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Westend
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Aufgrund von zu geringer Fallzahl werden EFH/ZFH hier nicht aufgeführt.
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Westend
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße
in €/m² und m²
ETW: Durchschnittspreis und Wohnungsgröße in €/m² und m² in Frankfurt Westend
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, GfK, Empirica Regio, Strukturdatenatlas Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)
Wohnlagenkarte Frankfurt Westend

Preise und Mieten 2020

  Lage Frei­stehende Ein- und
Zwei­familien­häuser in €
Doppel­haus­hälften
und Reihen­häuser in €
Eigentums­wohnungen
in €/m²
Miete
in €/m²
  premium 3.000.000 – 9.000.000 1.800.000 – 3.250.000 12.000 – 20.000 18,00 – 27,50
  gut 2.000.000 – 3.500.000 1.200.000 – 2.000.000 8.000 – 13.500 16,00 – 20,00
  mittel 950.000 – 1.400.000 775.000 – 900.000 5.500 – 9.000 14,00 – 16,80
  einfach keine Angabe 580.000 – 800.000 4.600 – 6.500 9,50 – 14,50
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Stadtteilporträt Westend

Das Frankfurter Westend ist die wohl begehrteste Innenstadtlage Frankfurts. In unmittelbarer Nähe zum Bankenviertel und der Frankfurter Skyline finden sich hier gehobene Wohnhäuser, weitläufige Alleen werden von sanierten Alt- und modernen Neubauten gesäumt. Trotz unmittelbarer Nähe zur Innenstadt ist das Westend ein ruhiges Viertel, da die Seitenstraßen zum größten Teil nur wenig befahren sind. Besonders sanierte, mehrstöckige Altbauten mit hohen Decken und aufwendigen Stuckverzierungen gehören hier zum Wohnungsbestand und prägen den Charme des Wohnviertels.

Vielfältige Cafés und Restaurants sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten bietet das Westend. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist die Innenstadt nur wenige Minuten entfernt, mit zahlreichen U-Bahn-Verbindungen und der S-Bahn-Station Taunusanlage ist das Westend zugleich bestens an den Nahverkehr angeschlossen. Der Grüneburgpark und das anliegende Gelände der Goethe-Universität sind weitläufige Grünanlagen, die Naherholung bieten. Darüber hinaus sind mit dem Palmengarten und dem renommierten Senckenberg Museum Ausflugsziele für die ganze Familie vorhanden.

Mehrfamilienhäuser, Wohnhäuser und Geschäftshäuser

Marktüberblick

Auf dem Markt für Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser wurden in Frankfurt am Main 2019 insgesamt 403 Objekte verkauft. Davon waren 272 Mehrfamilienhäuser, die ausschließlich zum Wohnen genutzt werden, und 131 Immobilien mit gemischter Nutzung. Dies bedeutet, dass Teile des Gebäudes für Gewerbe wie Einzelhandel, Büros oder Praxen genutzt werden. Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der abgeschlossenen Kaufverträge für Mehrfamilienhäuser um etwa 18 Prozent auf 272 gestiegen, die Zahl der Transaktionen mit Wohn- und Geschäftshäusern hat sich gegenüber 2018 kaum verändert und betrug 131.

Der daraus erzielte Geldumsatz lag 2019 bei über 1,43 Milliarden Euro, wovon 705 Millionen auf Gebäude mit gemischter Nutzung und 725 Millionen Euro auf Objekte mit reiner Wohnnutzung entfielen. Der Umsatz mit Wohn- und Geschäftshäusern stieg deutlich um 82 Prozent, bei den Mehrfamilienhäusern war ein Anstieg um etwa 24 Prozent zu verzeichnen. Über den gesamten Betrachtungszeitraum gesehen war 2019 im Hinblick auf die Zahl der Verkäufe ein durchschnittliches Jahr, der dabei erzielte Geldumsatz war hingegen der höchste seit 2012.

Der gezahlte Durchschnittspreis für Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser unterliegt über den gesamten Betrachtungszeitraum deutlichen Schwankungen. 2019 betrug der durchschnittlich gezahlte Preis für ein Gebäude mit gemischter Nutzung 5.380.916 Euro, für ein reines Wohnhaus 2.666.911 Euro. Im Vergleich zu 2012 handelte es sich dabei um einen Preisanstieg um 106 Prozent bei Mehrfamilienhäusern und um 105 Prozent bei den Wohn- und Geschäftshäusern. Der mittlere gezahlte Kaufpreis seit 2012 lag bei Gebäuden mit gemischter Nutzung bei 3.248.887 Euro, der Mittelwert für Gebäude mit reiner Wohnnutzung betrug 2.103.668 Euro. Somit lag der Durchschnittspreis 2019 sowohl für Wohn- und Geschäftshäuser als auch Mehrfamilienhäuser deutlich über dem jeweiligen Mittelwert seit 2012.

Transaktionen
 
Transaktionen 2019 in Frankfurt Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz in Frankfurt Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser
Durchschnittskaufpreis Eigentumswohnung
in Tsd. Euro
Entwicklung Durchschnittlicher Kaufpreis (in 1.000 Euro) Frankfurt Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser
EZB-Leitzins und Bruttoanfangsrendite
in Prozent
EZB-Leitzins und Bruttoanfangsrendite Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser
Quellen: Gutachterausschuss Frankfurt, VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Wohnlagen und Preise

Immer mehr neue und auch internationale Investoren interessieren sich für Frankfurt am Main. Aufgrund des knappen Baulandes rücken dabei zunehmend leerstehende Gebäude als Investitionsobjekte in den Vordergrund. Diese Immobilien bieten durch Umwandlung in Wohnflächen ein höheres Mietsteigerungspotenzial als Objekte mit vermieteten Wohnungen.

Die höchste Kaltmiete für Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser ließ sich 2019 sich in den zentrumsnahen Stadtteilen erzielen. Zu diesen sogenannten A-Lagen gehören die Altstadt, die Innenstadt, das Westend, das Nordend, das Gallus beziehungsweise Europaviertel und das Bahnhofs- sowie das Gutleutviertel. Investoren und Kapitalanleger konnten hier 2019 eine Kaltmiete zwischen 22,00 und 29,00 Euro erzielen. Bei diesen Preisangaben ist lediglich die Kaltmiete für Wohnnutzung einbezogen, nicht jene, die für die gewerbliche Nutzung anfällt. Im Vergleich zu 2018 ist die Angebotsmiete in den A-Lagen um 4,5 Prozent gestiegen. Die über den Betrachtungszeitraum seit 2012 erfolgte Preisentwicklung in den zentrumsnahen Stadtteilen lässt eine weitere, wenn auch nur leichte Steigerung erwarten. Diese Entwicklung ist auf das begrenzte Angebot von innerstädtischen Wohn- und Geschäftshäusern zurückzuführen. In Zeiten niedriger Zinsen suchen Kapitalanleger weiterhin nach alternativen Investitionsmöglichkeiten und entscheiden sich dabei nicht selten für ein Mehrfamilien- oder Wohn- und Geschäftshaus in gefragter Lage. Dazu zählen neben den genannten A-Lagen Stadtteile wie Dornbusch, Bockenheim oder das Ostend. Dort wurde 2019eine Kaltmiete zwischen 21,50 und 27,00 Euro realisiert.

Wohnlagenkarte Frankfurt Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser

Kaufpreis in €/m²

  Lage 2019 2020  
  A 4.000 – 6.200 4.200 – 6.400  
  B 2.700 – 4.200 2.700 – 4.400  
  C 1.900 – 3.000 2.000 – 3.100  

Mietpreisfaktor in €/m²

  Lage 2019 2020  
  A 23,50 – 29,50 23,50 – 31,00  
  B 21,00 – 25,50 21,50 – 26,00  
  C 18,00 – 21,00 18,00 – 22,50  
Quelle: VON POLL IMMOBILIEN Research (2020)

Auswirkungen von COVID-19 | Trend 2020

Januar bis Juni 2020

Die Corona-Pandemie hat weltweit massive Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte. Doch wie wirkt sich die Krise auf den Frankfurter Immobilienmarkt aus? Um diese Frage zu beantworten, werden nachfolgend aktuelle Umsatz- und Transaktionsdaten von 2020 betrachtet und mit den Halbjahreszahlen der Vorjahre verglichen.

Betrachtet man die Monate von Januar bis Juni 2020, so ist zu erkennen, dass sich die Transaktionen und Umsätze in den verschiedenen Segmenten unterschiedlich entwickelt haben. Es war davon auszugehen, dass in den Pandemie-Hochphasen April und Mai, in denen das alltägliche Leben in Deutschland gebremst war, ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. In den Segmenten der Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser wurden keine gravierenden Einbrüche festgestellt. Anders verhält es sich in dem merklich größeren Segment der Eigentumswohnungen. Im April lagen die Transaktionen um knapp 26 Prozent unter dem Mittelwert der ersten sechs Monate. Der Umsatz fiel um rund 22,9 Prozent. Jedoch stiegen die Werte nach April wieder. Trotzdem ist zu erkennen, dass das erste Quartal mehr Transaktionen (758) als das zweite (533) aufweist. Keine Einbrüche hingegen wurden in allen Segmenten bei den Durchschnittspreisen erkannt.

Ein- und Zweifamilienhäuser | Januar – Juni 2020

Transaktionen
 
Transaktionen COVID EFH ZFH
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz COVID
Durchschnittspreis
in 1.000 Euro
Durchschnittspreis COVID EFH ZFH

Eigentumswohnungen | Januar – Juni 2020

Transaktionen
 
Transaktionen COVID EFH ZFH
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz COVID
Durchschnittspreis
in 1.000 Euro
Durchschnittspreis COVID EFH ZFH

Wohn- und Geschäftshäuser | Januar – Juni 2020

Transaktionen
 
Transaktionen COVID EFH ZFH
Geldumsatz
in Mio. Euro
Geldumsatz COVID
Durchschnittspreis
in 1.000 Euro
Durchschnittspreis COVID EFH ZFH
Legende

Das erste Halbjahr 2020 im Vergleich zu den Vorjahren

Vergleicht man die Transaktionen der ersten beiden Quartale mit den Vorjahren, so fällt auf, dass sich der Trend sinkender Transaktionen fortsetzt. Von 2016 bis 2020 ging die Zahl der Transaktionen stetig zurück. Im direkten Vergleich zu 2016 wird ein Rückgang von 37,7 Prozent registriert. Verglichen mit 2019 sind es 17,2 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung des Geldumsatzes, so wird deutlich, dass auch hier sinkende Werte zu beobachten sind – diese aber deutlich niedriger ausfallen. Der Rückgang gegenüber 2016 beträgt 17,2 Prozent, gegenüber 2019 sind es 10,3 Prozent. Dieses Verhältnis bringt weiterhin, und zwar seit 2009 kontinuierlich, einen steigenden Durchschnittspreis mit sich. Die Auswirkungen von Covid-19 auf den Frankfurter Immobilienmarkt sind demnach, unter dem allgemeinen Trend der Entwicklung von Transaktionen umd Geldumsätzen, nur in einem geringen Maße zu erkennen. Insbesondere das Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser bleibt, bezogen auf die Zahl der Transaktionen, auf einem konstanten Niveau. Da die Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt am Main weiterhin sehr hoch ist, ist davon auszugehen, dass sich der Markt auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 an den Trend anpassen und gegebenenfalls sogar noch zulegen wird, da viele Notartermine aufgrund der Schließungen in den ersten beiden Quartalen noch folgen werden.

Transaktionen
1. Hj. 2009 – 2020
Transaktionen COVID 1. Halbjahr
Geldumsatz (in Mio. Euro)
1. Hj. 2009 – 2020
Geldumsatz COVID 1. Halbjahr
Durchschnittspreis
1. Hj. 2009 – 2020
Durchschnittspreis COVID 1. Halbjahr
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1. Hj. 2009 – 2020
Index COVID

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Wohnimmobilien in Frankfurt am Main | Marktbericht 2020/2021
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