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Nachhaltige Immobilien: Vorteile und Möglichkeiten bei grünen Immo-Investments

27/01/2022 · Autor: VON POLL IMMOBILIEN


„Green Buildings“ leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Auch als Investment können Ihnen nachhaltige Immobilien eine Reihe von Chancen eröffnen. Für Anleger lassen sich dabei ethische Aspekte und Renditeinteressen oft miteinander in Einklang bringen.

 

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  1. Sie erfahren, warum es sinnvoll sein könnte, in nachhaltige Immobilien zu investieren.
  2. Wir erklären Ihnen, was sich bei nachhaltigen Investments hinter dem Kürzel „ESG“ verbirgt.
  3. Sie erhalten einen schnellen Einblick in das Thema „Zertifikate und Kriterien“.

DAS Symbol für Nachhaltigkeit im Immobilienbereich: Solaranlagen direkt auf dem eigenen Hausdach

Auf den Punkt gebracht: 5 gute Gründe für nachhaltige Immobilien

  • 1. Oft winken höhere Mieteinnahmen, da grüne Immobilienkonzepte in erster Linie für Mieter mit guter Bonität interessant sind.
  • 2. Betriebs- und Unterhaltungskosten fallen meist niedriger aus – das eröffnet ebenfalls zusätzliche Spielräume für höhere Mieten.
  • 3. Der Verkaufspreis für ein ökologisches Haus ist in der Regel höher als für ein konventionell errichtetes Haus.
  • 4. Die seit 2007 andauernde Niedrigzinsphase macht die Anlage in zukunftsorientierte Sachwerte besonders attraktiv.
  • 5. Nachhaltige Immobilien entsprechen von Beginn an den energetischen Vorgaben – das erhöht die Planungssicherheit.

 

Hinzu kommt der ethische Aspekt. Mit einem Investment in nachhaltige Gebäude haben Sie als Anleger die Chance, das Erreichen der Klimaschutzziele zu unterstützen. Darüber hinaus verbessern Sie als nachhaltiger Investor die Lebensqualität nachfolgender Generationen, da Sie in Gebäude investieren, die die natürlichen Ressourcen schonen.

Unsere VON POLL IMMOBILIEN-Experten stellen Ihnen gern nachhaltige Immobilien aus unserem Angebot vor. Hier können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Grün und Urbanität müssen keinen Gegensatz darstellen. Moderne Architektur bezieht die natürliche Umgebung von Anfang an mit ein und integriert Wohnwelten im wahrsten Sinne des Wortes organisch.

Kurz und kompakt: Darum sind die drei ESG-Kriterien so wichtig

ESG-Kriterien (Environment – Social – Governance) übernehmen bei nachhaltigen Investments eine wichtige Funktion, da sie die Bewertung der Anlage – im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit – nach objektiven Gesichtspunkten ermöglichen. Verschiedene Nachhaltigkeitsratings nutzen diese Kriterien als Basis für ihre Analysen.

 

Die drei ESG-Kriterien im Überblick:

  • 1. „E“ für Environment (Umwelt). Bewertet werden hier Merkmale wie Umweltverschmutzung oder -gefährdung, Treibhausgasemissionen oder Energieeffizienzthemen.
  • 2. „S“ für Social (Gesellschaft). Hier geht es um Aspekte wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Diversität oder gesellschaftliches Engagement.
  • 3. „G“ für Governance (Unternehmensführung). Im Fokus stehen hier Themen wie Unternehmenswerte oder Steuerungs- und Kontrollprozesse.

 

Wenn Sie wissen wollen, welche Herausforderungen sich daraus für die Immobilienbranche ergeben, erhalten Sie hier weitere Informationen.

Ressourcen effektiv sparen, besser mit Energie haushalten, auf nachhaltige Rohstoffe und Materialien setzen und zugleich attraktive Wohnwelten schaffen – das ist der Weg, den die Immobilienbranche immer konsequenter einschlägt.

Zertifikate sorgen für Transparenz: Hier erfahren Sie, welche es gibt

Unter dem Begriff der Nachhaltigkeit werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedene Teilaspekte subsumiert.

Im Gegensatz zu den allgemein gültigen ESG-Kriterien, die für nachhaltige Investments gelten, existieren speziell für nachhaltige Immobilien keine einheitlichen Regelungen für die Rahmenbedingungen. Dies spiegelt sich etwa in dem Umstand wider, dass es unterschiedliche Testate auf dem Markt gibt, die die ökologische Qualität der Immobilie mit verschiedenen Schwerpunkten kennzeichnen. Hier gilt es also, die vertrauenswürdigen Zertifizierer und deren Bewertungsschwerpunkte zu kennen

 

Diese Prüfsiegel von unabhängigen Organisationen sollen Sie kennen:

 

  • BREEAM:

    Dahinter steht eine der weltweit angesehendsten Methoden zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Infrastruktur und Gebäuden. Die Analyse erstreckt sich dabei über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie, vom Neubau über die Nutzung bis zur Sanierung. Um Objektivität zu gewährleisten, setzt die BRE-Gruppe dazu auf die Prüfung nach einem umfangreichen Kriterienkatalog durch eine dritte Partei.

 

  • LEED:

    Das Akronym steht für 'Leadership in Energy and Environmental Design' und bezeichnet das weltweit am weitesten verbreitete Bewertungssystem für umweltfreundlich konzipierte Gebäude. Der Kriterienkatalog wurde mit dem Ziel erstellt, einen Rahmen für gesunde, hocheffiziente und kostensparende 'Green Buildings' zu schaffen.

 

  • DGNB:

    Der Name 'Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen' ist Programm – die Non-Profit-Organisation engagiert sich auf unterschiedlichster Ebene für ökologisches Bauen und stellt ein selbstentwickeltes Zertifizierungssystem zur Verfügung, das für nahezu alle Immobilientypen individuelle Anwendung finden kann. Wichtig dabei: Das Zertifikat gibt es in Platin, Gold und Silber, was bei der ersten Orientierung zur Nachhaltigkeit hilfreich ist.

 

Drei der vertrauenswürdigsten Zertifikate für nachhaltige Immobilien: BREEAM, LEED und die DGNB-Siegel.

Unter anderem berücksichtigen die Organisationen die Energieeffizienz, eine Reihe von sozialen Kriterien, die Nachhaltigkeit im Bau, der Ressourceneinsatz sowie den Wohnkomfort. Wenn Sie als Anleger Fragen zu den unterschiedlichen Zertifikaten haben, wenden Sie sich gerne an Ihren Anlageberater, einen zuständigen Bauherren oder einen Architekten.

Fazit: Es gibt viele gute Gründe für ein Investment in nachhaltige Immobilien. Im Einzelfall gilt es jedoch zu prüfen, wie es um die konkrete ökologische Qualität des Gebäudes bestellt ist. Vorhandene Prüfsiegel können hierfür erste Hinweise geben.