11 Familien Villa mit Nebengelass (NF ca. 2000m²) und Möglichkeit zum Umbau für Betreutes Wohnen + Bauland

01454 Radeberg - Deutschland

Objektnummer: 18326013
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 ca. 760 m²
 10.800 m²
  1.800.000 EUR
Kaufpreis: 1.800.000 EUR
Provision: Käuferprovision 5,95 % (inkl. MwSt.) des beurkundeten Kaufpreises.
Wohnfläche: ca. 760 m²
Zins- und Renditehaus: Mehrfamilienhaus
Bezugsfrei ab: nach Vereinbarung
Baujahr: 1900
Bauweise: Massiv
Energieausweis: Da es sich um ein Baudenkmal handelt, wird kein Energieausweis benötigt.

Objektbeschreibung

Die historische und denkmalgeschützte Fabrikanntenvilla mit ausbaufähigem Nebengebäude befindet sich in einer guten Lage in Radeberg, nahe Dresden, auf einem ca. 10.800,00 m² großem Grundstück.

Das Anwesen wurde um 1900 für die größte Stroh- und Filzhutfabrik "Wagawa & Crönert" erbaut, sowie 2005 bis 2017 umfangreich und hochwertig saniert. Die Liebe zum Detail ist überall zu erkennen, leider war es hier nicht möglich alle Sanierungsarbeiten fertig zu stellen.

Die ca. 763m² Wohnfläche der Villa, aufgeteilt in 11 Wohneinheiten, sowie das angrenzende Fabrikhallengebäude mit ca. 2618m² Grundfläche bieten hier vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Der Gedanke zum Umbau für "Altenbetreutes Wohnen" wurde hier durch eine Bauvoranfrage sowie auch ein Planungsbeginn, im Jahr 2009 deutlich, jedoch nicht ausgeführt.

Lage

Die große Kreisstadt Radeberg mit ca. 18.000 Einwohnern bietet ihnen alles für das tägliche Leben, von Kindereinrichtungen, Schulen, Ärzten, Einkaufmöglichkeiten bis hin zu zahlreichen Freizeitaktivitäten.

Die Bier- und damals auch Hutmetropole wurde im Jahre 1219 erstmals urkundlich erwähnt. Die Historische Industriestadt liegt am Rande der Dresdner Heide, am Westrand der Lausitzer Granitplatte

Radeberg ist sehr gut mittels Bahn, Bus und PKW zu erreichen. Lediglich 20 Autominuten ist der Flughafen Dresden entfernt, der Bahnhof in Radeberg liegt nahe dem Stadtzentrum.

Ausstattung

Diese herrschaftliche Fabrikantenvilla mit dazugehörigem Hallengebäude und einer beeindruckenden Grundstücksfläche von rund 10.800,00 m² wurde um 1900 errichtet, sowie in den Jahren 2005 bis 2017 liebevoll saniert, konnte jedoch zur Gänze nicht vollendet werden.

Die 11 Wohnungen des Hauses überzeugen durch eine gute Aufteilung. Lichtdurchflutete Räume mit hohen Decken prägen das Gesamtbild des Domizils. Bereits die hochwertigen Vollholz Eingangsptüren der Wohneinheiten spiegeln hier den Hang zur Exklusivität wider.

Teilweise Stuckdecken, maßgefertigte Holzfenster und Türen sowie Keramikfliesen mit Fußbodenheizung finden sich in den gesamten Wohnungen. Eine Besonderheit zwischen Alt und Neu.

Die Villa verfügt über eine eigene Zufahrt hinter dem Haus und bietet eine Garage für sechs Fahrzeuge sowie Freiraum für Außenstellplätze. Eine Weiterführung der Sanierung der Villa ist hier erforderlich.

Die noch sanierungsbedürftige Produktionshalle erhebt sich mit Ihren drei Etagen auf einer Grundfläche von rund 2618m². Im Jahr 2016 wurde hier die gesamte Dachdeckung als auch das dazugehörige Regenabführsystem erneuert. Im Juli 2018 wurde ein geringer Teil des Daches durch einen Brand beschädigt, jedoch wieder in Stand gesetzt.
Im Westteil des Gebäudes eröffnet sich der Anfang einer imposanten Tiefgarage, hier besteht die Annahme zu einer fehlenden Baugenehmigung.

Darüber hinaus umfasst das Grundstück mehrere Garagen- und Werkstattgebäude als auch ältere Schuppen, sowie einen Gartenbungalow mit Pool.

Sonstige Angaben

Radeberg selbst wurde erstmals 1219 erwähnt, als Bauern sich auf dem Land an der Röder ansiedelten.

Nachdem 1872 auf dem Galgsberg der Grundstein zur Aktienbrauerei Zum Bergkeller gelegt worden war, besteht hier seit 1885 die Radeberger Exportbierbrauerei.
Als Königlich-Sächsischer Hoflieferant und Kanzlerbräu für Fürst Otto von Bismarck wurde Radeberger Pilsner bereits in den Anfängen des 20. Jahrhunderts hoch dekoriert und bald in allen Teilen des deutschen Reiches zum Ausschank gebracht.

Dass Radeberg neben dem Bier auch ein prominenter Standort für Hutproduktion war, wissen heut nur noch wenige.

Im Jahr 1897 wurde an der Forststraße die Radeberger Stroh- und Filzhutfabrik "Wagawa & Crönert erbaut.
Radebergs größte Strohhutfabrik „Wagawa & Crönert“ beschäftigte 1897 schon 90 Arbeiter und Arbeiterinnen, die Beschäftigtenzahl verdreifachte sich bis 1910. Bereits 1906 wurden in der Fabrik jährlich mehr als 800.000 Hüte hergestellt. Täglich transportierte ein firmeneigener Fuhrpark 300 bis 400 Versandeinheiten auf den Radeberger Bahnhof. Die Radeberger Strohhutfabrik überdauerte den Zweiten Weltkrieg konnte sich jedoch gegen die Neuerungen im 20. Jah. nicht länger behaupten.

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