Winterblüher im Garten

29 /11 /2019 · Autor: VON POLL IMMOBILIEN

Farbakzente auch im Herbst und Winter

Viele Gärten sehen im Winter trist und kahl aus, denn die meisten Blumen begeben sich ab dem Herbst in eine Art Winterschlaf. Doch besonders in der kühlen Jahreszeit können einige Ziersträucher im Garten Eindruck machen. Die meist hellen, frischen Farben der Blüten fallen besonders zu dieser Jahreszeit auf und sind ein besonderes Highlight.

Zaubernuss

Sie gilt als die Königin der Winterblüher. Je nach Art, Sorte und Witterung blüht sie von November bis Februar in satten Gelb- bis hin zu leuchtenden Rottönen. Steht sie an einem windgeschützten Ort, macht ihr auch eine Witterung bis -10° Grad nichts aus. Sie wächst jedoch vergleichsweise langsam und besonders in den ersten drei Jahren nach dem Einpflanzen muss darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht geschnitten wird. Erst danach macht die Zaubernuss einen großen Wachstumsschritt. Wichtig ist auch ein humusreicher Boden.

Bodnant-Schneeball

Seinen Name verdankt die Blume dem Ort seiner Entstehung, dem bekannten Bodnant Garden in Nordwales. Seine zartrosafarbenen Blüten duften besonders intensiv und kommen besonders gut zur Geltung, da die Blüten im Winter auf den unbelaubten, dunkelbraunen Trieben stark wirken. In milden Wintern öffnet sie bereits ab November ihre Blüten.   Allerdings ist sie vergleichsweise frostempfindlich und verträgt nur leichte Minusgrade. Der Strauch benötigt voll ausgewachsen sehr viel Platz, diesen sollte man ihm im Garten auch einräumen. Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist, wie bei den meisten Sträuchern, das Frühjahr oder der Herbst.
 


Winterjasmin

Der gelbe Strauch stammt ursprünglich aus Ostasien und wächst dort auf Felshängen zwischen 800 und 4.500 Metern Höhe. Diese ursprünglichen Gegebenheiten machen ihn besonders pflegeleicht. Auch seine anderen positiven Eigenschaften machen in für den Ziergarten besonders attraktiv: er blüht meist schon ab Ende Dezember mit wunderbaren gelben Blüten und kann entweder als Kletterpflanze, Bodendecker oder im Kübel gepflanzt werden. Der Standort sollte trotz der Kälteunempfindlichkeit geschützt gewählt werden, da die Blüten bei starkem Frost Schaden nehmen können.

Schneekirsche

Die Schneekirche oder auch Winterkirche genannt wird bis zu fünf Meter hoch und breit. Ihre rosaweißen Blüten zeigen sich in kalten Wintern nur von November bis Dezember, jedoch kommt dann meist eine Nachblüte im April. Die als Baum wachsende Schneekirsche ist darüber hinaus sehr pflegeleicht, weder hat sie hohe Ansprüche an den Boden,   noch an den Schnitt. Leidglich der Standort ist wichtig – sonnig sollte er sein.