Frankfurt am Main/Wiesbaden, 15. Mai 2019. Wiesbaden wächst und wird als Wohn- und Arbeitsstandort immer beliebter. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien, dabei zeichnet sich vor allem bei Eigentumswohnungen eine Angebotsknappheit ab. Insgesamt wechselten 2018 in der hessischen Landeshauptstadt 1.208 Eigentumswohnungen den Besitzer, der niedrigste Wert im Betrachtungszeitraum seit 2012 und ein Rückgang gegenüber 2017 von 2,5 Prozent. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern lag die Transaktionszahl dagegen 2018 mit 262 um 9,2 Prozent höher als 2017. Die Preise stiegen 2018 durchweg leicht an, lediglich in Premiumlagen ist eine Stagnation auf hohem Niveau zu beobachten. Dies zeigt, dass Käufer nicht bereit sind, jeden Preis zu zahlen, und sich verstärkt in guten und mittleren Lagen umschauen, wo entsprechend moderate Preisanstiege zu verzeichnen sind. Dies geht aus dem soeben vom Maklerhaus VON POLL IMMOBILIEN veröffentlichten Marktbericht hervor.

In guten Wohnlagen wie in Wiesbaden-Südost oder in Biebrich zahlt man zurzeit für ein Ein- oder Zweifamilienhaus zwischen 700.000 und knapp zwei Millionen Euro. Eigentumswohnungen kosten zwischen knapp 3.000 und 4.700 Euro pro Quadratmeter. Dies bedeutet in beiden Segmenten gegenüber 2018 einen Preisanstieg um rund drei Prozent. In mittlerer Wohnlage wie in Bierstadt oder Schierstein waren 2018 für eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus zwischen 340.000 und 640.000 Euro erzielbar. 2019 sind leichte Anstiege von bis zu zwei Prozent zu beobachten. Die Preisspanne in Toplagen im Segment Eigentumswohnungen lag 2018 bei 4.200 bis 8.500 Euro pro Quadratmeter. Der für 2019 aktuell registrierte Anstieg fällt mit rund einem Prozent ebenfalls gering aus. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern lag die Preisspanne hier 2018 zwischen 920.000 und 4,25 Millionen Euro. Diese Preise bleiben 2019 voraussichtlich stabil. Zu den Premiumlagen gehört unter anderem Aukamm und der Sonnenberg, dort dominieren Villen und Stadthäuser mit großzügigen Grundstücken das Stadtbild. Im Stadtteil Nordost findet man viele hochwertige Eigentumswohnungen.

Vor allem bei jungen Familien oder Paaren werden sanierte Altbauten im urbanen Umfeld immer beliebter. Hierzu zählen beispielsweise gute Lagen wie das Rheingauviertel, das Dichterviertel oder Biebrich. Die Spitzenpreise für Eigentumswohnungen lagen hier 2018 bei 4.500 Euro pro Quadratmeter und somit um gut zwei Prozent über denen von 2017. Auch das Nerotal gilt als Trendlage, vor allem für Pärchen und Best Ager. Das grüne Umfeld, der hohe Naherholungswert und die gleichzeitige schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt tragen zur Attraktivität dieses Stadtteils bei. Eigentumswohnungen hier kosten bis zu 7.200 Euro pro Quadratmeter.

Dazu Gabriele Wilde-Schlaak und Kim Ricci-Schlaak, Geschäftsstelleninhaberinnen des VON POLL IMMOBILIEN Shops vor Ort: „In den Toplagen zeichnet sich nach den Steigerungen der letzten Jahre ein Einpendeln des Preisniveaus ab. Käufer sind nicht bereit, jeden Preis zu zahlen und erweitern ihren Suchradius. Für die nahe Zukunft rechnen wir vor allem in mittleren Wohnlagen mit größeren Preisanstiegen.“

Über die von Poll Immobilien GmbH

Die von Poll Immobilien GmbH hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Vermittlung von wertbeständigen Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen. Die Geschäftsleitung des Unternehmens bilden Beata von Poll, Daniel Ritter, Sassan Hilgendorf und Dr. Jörg Hahn. Mit mehr als 300 Shops und über 1.200 Kollegen ist VON POLL IMMOBILIEN, wozu auch die Sparten VON POLL COMMERCIAL, VON POLL REAL ESTATE sowie VON POLL FINANCE gehören, in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, den Niederlanden, Luxemburg sowie Bulgarien vertreten und damit eines der größten Maklerunternehmen Europas. Durch eine konsequente Expansionsstrategie befindet sich das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Der Capital Makler-Kompass zeichnete VON POLL IMMOBILIEN im Oktoberheft 2018 mit Bestnoten aus. Im bundesweiten Vergleich der Maklerleistungen in 50 Städten erzielte das Unternehmen mit 37 Fünf-Sterne-Bewertungen wie in den Vorjahren eine Spitzenposition.